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Tour de France: T-Mobile mit Armstrong-Taktik erfolgreich

Auch ohne Ullrich läuft es für das Team T-Mobile prächtig. Im Stile des Lance-Armstrong-Teams haben sich nach den ersten Etappen vier Fahrer in den Top Ten platziert. Nun beginnt der interne Kampf um das Kapitänsamt.

Das Team T-Mobile dominiert die 93. Tour de France auch ohne ihren "Chef" Jan Ullrich fast im Stil der einstigen Armstrong-Armada. Nach dem ersten von zwei Zeitfahren durfte sich Sergej Gontschar am Samstag als erster Ukrainer der Tour-Geschichte das Gelbe Trikot für den Bonner Rennstall überstreifen. Im Gesamtklassement lagen mit Michael Rogers (3.), Patrik Sinkewitz (4.) und Andreas Klöden (6.) vor der 8. Etappe, der der erste von zwei Ruhetagen folgt, gleich vier Fahrer in Magenta unter den Top Ten.

"Im Jahr 2000 habe ich in Plouay die Weltmeisterschaft im Zeitfahren gewonnen. Die Region hier bringt mir offensichtlich Glück", sagte der ansonsten eher introvertierte Gontschar und jubelte auf dem Siegerpodest in Rennes ausgelassen. Diese Lebensfreude ist Team-Manager Olaf Ludwig an seinem Profi fremd: "Sergej ist zurückhaltend und redet sonst selten."

Karriere-Highlight für Guerini

Der 36 Jahre alte Zeitfahrspezialist, der sich bei seinem Team und dem Sponsor bedankte, dass er sich "in Ruhe beim Giro d’Italia vorbereiten" durfte, dachte auch an seinen wegen starken Doping-Verdachts suspendierten Kapitän: "Es tut mir Leid für Jan, aber wir sind zu hundert Prozent auf die Tour vorbereitet. Jetzt kommen deshalb auch die Resultate." Gontschar trug in diesem Jahr zwei Tage das Rosa Trikot in Italien und wurde 2004 Giro-Zweiter hinter Damiano Cunego.

Die Gesamtleistung des Rennstalls war am Samstag höchst beachtlich: Im Kampf gegen die Uhr fuhr selbst der italienische "Bergfloh" Guiseppe Guerini (63 Kilogramm Körpergewicht) als 34. und damit schlechtester T-Mobile-Profi seinem Manager zufolge "das beste Zeitfahren seiner Karriere".

Klöden hofft auf Kapitänsamt

Ludwig schien nach dem bitteren Tour-Start rundherum zufrieden: "Wir hatten vorher gesagt: Alle sollen Anschlag fahren, weil man nicht weiß, wie es in den Bergen wird". Der Manager ist unsicher, welche Taktik die Konkurrenz in der neuen, offenen Tour ohne Chefs verfolgen wird: "Als Team mussten wir so gut wie eine Woche lang nicht arbeiten, daher hatten wir Kraft sparen können. Es gibt jetzt viele Optionen für uns".

Die Kapitänsrolle bei T-Mobile scheint immer noch nicht vergeben. "Gontschars Gelbes Trikot bedeutet, er ist unser Kapitän im Moment. Aber auf längere Sicht dürfte ein Tour-Sieg auch wegen seines Alters für ihn schwer werden", sagte Ludwig. Am heutigen Ruhetag soll die weitere Strategie geplant werden, kündigte der Team-Manager an.

Andreas Klöden, der sich gerne als neuer Anführer sehen würde, war trotz der guten Mannschaftsleistung verunsichert. "Unsere Strategie ist ein bisschen durcheinander. Ich habe mich an das Fehlen von Jan Ullrich immer noch nicht gewöhnt. Wir sind ja eigentlich nur Helfer. Da kann man sich vorstellen, wie Jan gefahren wäre", sagte dessen Freund Klöden, der als große Referenz einen zweiten Platz hinter Lance Armstrong von 2003 aufweisen kann.

Benjamin Siebert und Andreas Zellmer/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(