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US Open: "Kiwi" hält deutsche Fahne hoch

Nicolas Kiefer präsentiert sich beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres bis jetzt in bestechender Form. Nun fordert der Davis-Cup-Spieler den topgesetzten Roger Federer.

Nicolas Kiefer ist der letzte verbliebene deutsche Einzel-Tennisprofi bei den US Open. "Kiwi" setzte sich nach einer überzeugenden Vorstellung in der dritten Runde gegen den Franzosen Arnaud Clement in vier Sätzen mit 6:4, 6:7 (5:7), 6:4, 6:1 durch und trifft nun im Achtelfinale auf den topgesetzten Schweizer Roger Federer.

Nach zwei spannenden und umkämpften ersten Sätzen riss der Hannoveraner das Match im dritten Abschnitt – auch aufgrund seiner Aufschlagstärke – mehr und mehr an sich und erreichte letztlich souverän und im Schongang die Runde der letzten 16. In dieser wartet nun am Dienstag mit dem Führenden des Champions Race, Roger Federer, ein ganz anderes Kaliber auf den deutschen Davis-Cup-Spieler.

Negative Bilanz gegen Federer

Der Titelverteidiger aus der Schweiz setzte sich in seinem Drittrunden-Match mit 6:3, 7:6 (8:6), 6:2 gegen den Belgier Olivier Rochus durch. Gegen den topgesetzten dreimaligen Wimbledonsieger Federer hat Kiefer zuletzt vor knapp einem Monat in der zweiten Runde des Masters-Turniers in Cincinnati verloren. Insgesamt steht es im direkten Vergleich 6:3 für den Topstar aus Oberwil nahe der deutschen Grenze.

In der Damenkonkurrenz kam es am Sonntag bei den US Open zum mit Spannung erwarteten "Sister Act". In einer Neuauflage der beiden Endspiele von 2001 und 2002 kreuzten in diesem Jahr die beiden Williams-Schwestern bereits im Achtelfinale die Rackets. Dabei behielt die erstgeborene Venus, die in der Weltrangliste zwei Plätze hinter ihrer jüngeren Schwester Serena rangiert, mit 7:6 und 6:2 die Oberhand.

Venus fordert Kim Clijsters

Die Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadium sahen besonders im ersten Satz ein spektakuläres und packendes Match. Beide Schwestern überboten sich zunächst mit vielen Fehlern, aber auch mit Aufschlägen mit bis zu 190 Stundenkilometern. Im Viertelfinale bekommt es Venus Williams nun mit der an Nummer vier gesetzten Belgierin Kim Clijsters zu tun.

Klaus Bellstedt mit Material von DPA

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