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Kansas, USA: Ultramarathon-Läufer wird kurz vor dem Ziel vom Blitz erschlagen

Thomas Stanley war nur noch wenige Meter vom Ziel eines Ultramarathons entfernt, als ihn der Blitz traf. Die Rettungskräfte konnten sein Leben nicht mehr retten. Er hinterlässt drei Kinder und eine Ehefrau.

Für das Rennen im US-Bundesstaat Kansas war ein Unwetter vorhergesagt worden (Symbolbild)

Für das Rennen im US-Bundesstaat Kansas war ein Unwetter vorhergesagt worden (Symbolbild)

Picture Alliance

Im US-Bundesstaat Kansas ist ein 33-jähriger Mann während eines Ultramarathon-Rennens vom Blitz getroffen und getötet worden. Das berichten unter anderen CBS, Fox News und die britische BBC. Langstreckenläufer Thomas Stanley war den Medienberichten zufolge lediglich wenige Hundert Meter vom Ziel entfernt, als ihn der Blitz traf. Ein Ultramarathon-Rennen ist demnach 50 Kilometer lang. Andere Läufer seien Stanley sofort zur Hilfe gekommen, doch selbst die wenig später eingetroffenen Rettungskräfte hätten das Leben des Mannes nicht retten können. Er sei noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Er hinterlässt seine Frau und drei kleine Kinder.

Den Berichten zufolge soll es im Vorfeld des Rennens Unwetterwarnungen für die Region gegeben haben. Sturm, Gewitter und Hagelschauer mit tischtennisballgroßen Körnern seien vorausgesagt gewesen.

It is with deepest regrets and disbelief that I am writing to say that my best friend, father of our babies, and love...

Gepostet von Ashley Stanley am Sonntag, 29. September 2019

Spenden für Familie auf "Gofundme"

Der Veranstalter des Rennens, FlatRock, sprach der Familie des Mannes bei Facebook ihr Mitgefühl aus. Die Angehörigen des Mannes hätten mitgeteilt, dass die Chance vom Blitz erschlagen zu werden eins zu einer Million seien und Thomas wahrhaftig ein Typ war, wie es nur einen unter einer Million gebe. Die Witwe des Mannes sprach ebenfalls bei Facebook davon, ihren "besten Freund und Vater unserer Babys" verloren zu haben. Er sei fortgegangen um bei Jesus zu sein, schrieb sie. Sie habe "15 gesegnete Jahre mit ihm gehabt" und hätte sich gewünscht, dass es 79 werden. Bei der Spendenplattform "Gofundme" sind bereits knapp 60.000 US-Dollar für die Familie zusammengekommen.

Die BBC zitiert den "National Weather Service", dass Stanley bereits das 18. Todesopfer durch einen Blitzschlag in den USA in diesem Jahr sei. Demnach ist die Chance während eines 80-jährigen Lebens von einem Blitz getroffen zu werden bei eins zu 15.300 und von diesen würden wiederum lediglich zehn Prozent sterben.

Quellen: CBS / BBC / Fox News / Facebook / Gofundme

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