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Sohn, Vater und Onkel verunglückt: Rennfahrer stirbt nach Sturz - und es ist bereits der dritte Unfalltod in seiner Familie

Tragisches Unglück bei einem Motorradrennen in Irland: Fahrer William Dunlop stirbt nach einem Trainingssturz - und teilt damit das Schicksal seines Vater und seines Onkels.

Rennfahrer William Dunlop wurde nur 32 Jahre alt. Hier bei einem Rennen im Mai.

Rennfahrer William Dunlop wurde nur 32 Jahre alt. Hier bei einem Rennen im Mai.

Picture Alliance

Der nordirische Rennfahrer William Dunlop ist bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen. Der 32-jährige stürzte beim Training in Irland am Samstag so schwer, dass er wenig später seinen Verletzungen erlag, wie der Veranstalter des Straßenrennens Skerries 100 am Samstagabend auf Facebook mitteilte. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie und seine Freunden", heißt es dort. Eben die müssen solch tragische Neuigkeiten nicht zum ersten Mal verkraften. Williams Unfalltod ist bereits der dritte für die Dunlop-Familie - und das innerhalb von lediglich 18 Jahren. 

William Dunlop: Vater und Onkel verunglückten tödlich

Williams Vater Robert starb vor zehn Jahren ebenfalls bei einem Unfall. Er gilt als einer der erfolgreichsten Motorradrennfahrer Nordirlands und startete hauptsächlich bei den als sehr gefährlich eingestuften Straßenrennen in seiner Heimat. Im Mai 2008 wurde er bei einem Qualifikationstraining für ein Rennen durch einen Kolbenklemmer bei ungefähr 250 Stundenkilometern Geschwindigkeit von seiner Maschine geschleudert und von einem nachfahrenden Fahrer überfahren. Er wurde 48 Jahre alt. Sein Sohn William gewann zwei Tage später ein Rennen, das er damals seinem verstorbenen Vater widmete.

Tragic news today about William Dunlop who died after an accident today at the Skerries 100 Road Races. Our thoughts and...

Gepostet von Skerries am Samstag, 7. Juli 2018

Robert Dunlop war bereits der zweite Unfalltod der Rennfahrerfamilie. Im Jahr 2000 war zuvor dessen Bruder Joey ebenfalls durch einen Crash ums Leben gekommen. Auch im Alter von 48 Jahren stürzte dieser bei Regen im estländischen Tallinn während eines Rennens von seiner Maschine und prallte gegen einen Baum. Joey Dunlop war noch erfolgreicher als sein kleiner Bruder und hatte allein die prestigeträchtige Isle of Man Tourist Trophy in seiner Karriere 26 Mal gewonnen. Dort wurde kurz nach seinem Tod ein Streckenabschnitt nach ihm benannt und ein Denkmal für ihn errichtet. Joey und Robert liegen in ihrer Heimatstadt Ballymoney nebeneinander begraben. 

Auch Williams jüngerer Bruder Michael (29 Jahre alt) ist professioneller Motorradrennfaher. Er hat die Isle of Man TT bereits 18 Mal gewonnen.

fin
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.