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Winterspiele: Das Olympische Feuer ist entzündet

Im griechischen Olympia ist das Feuer für die 20. Olympischen Winterspiele in Turin entzündet worden. Die Zeremonie lief allerdings nicht ohne Zwischenfälle ab.

Im griechischen Olympia ist das Feuer für die 20. Olympischen Winterspiele in Turin entzündet worden. Allerdings mussten die Organisatoren dafür auf eine Ersatz-Flamme zurückgreifen, da für das traditionelle Anzünden der Fackel durch einen Spiegel die Sonnenstrahlen fehlten. Die Zeremonie ist der Ausgangspunkt für einen Staffellauf durch Griechenland und Italien, bevor die Fackel am 10. Februar in Turin das Olympische Feuer entzünden soll. Die Spiele sollen bis zum 26. Februar dauern.

Als Erster übernahm der griechische Stabhochspringer Costas Filippidis die Fackel und einen Olivenzweig. Die Läufer sollen die Fackel mehr als 2000 Kilometer durch Griechenland tragen, bevor sie am 6. Dezember in Athen den Italienern übergeben werden soll. Bei der Tour durch Italien sollen einige der mehr als 10.000 Staffelläufer in Gondeln und in Ferrari-Sportwagen einen Teil der Strecke zurücklegen. Auch sind kurze Abstecher nach Frankreich, Österreich, Slowenien und in die Schweiz geplant.

Schleppender Ticketverkauf

Die Organisatoren erhoffen sich von der Reise der Fackel eine Belebung des bisher schleppend angelaufenen Verkaufs von Tickets für die Olympiade. Bisher sind erst 60 Prozent der Eintrittskarten verkauft worden, obwohl ein Ziel von 82 Prozent vorgegeben war. "Der Weg der Fackel ist es, was die Spiele der Bevölkerung näher bringt", erklärte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge. "So kann die Bevölkerung an den Spielen teilnehmen."

Reuters

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