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Wintersport: Makoveev feiert Premieren-Sieg, Deutsche stark

Über seinen ersten Weltcupsieg durfte sich der 29-jährige Russe Andrei Makoveev in Nove Mesto freuen. Schlecht verlief die Saisonpremiere hingegen für den Deutschen Erik Lesser, der mit neun Minuten Rückstand 83. wurde - ganz anders als Florian Graf, Arnd Peiffer und Andreas Birnbacher, die in die Top Ten liefen.

Beim letzten Einzelrennen vor den Weltmeisterschaften in Ruhpolding und dem einzigen seit dem Saisonauftakt gewann der Russe Andrei Makoveev im Alter von 29 Jahren sein erstes Weltcuprennen überhaupt. Mit Florian Graf, Andreas Birnbacher und Arnd Peiffer, die aus einer guten deutschen Mannschaft heraus in die Top Ten liefen.

Im tschechischen WM-Ort von 2013, Nove Mesto, lag Graf mit einem Rückstand von 1:55,2 Minuten hinter dem fehlerfrei schießenden Makoveev am Ende auf Platz sieben. Birnbacher und Peiffer belegten die Ränge acht und neun. Der 23 Jahre alte Graf war auch am Schießstand der treffsicherste DSV-Akteur, ließ nur eine Scheibe stehen.

Und hätte er nicht in der Loipe Pech gehabt, wäre sogar noch mehr drin gewesen. "Kurz vor dem Ziel gingen mir die Kräfte aus. Ich habe einen Stock verloren, das hat schon recht viel Kraft gekostet", sagte er. Graf stellte aber fest: "Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden."

Flink unterwegs, aber am Schießstand...

Über die 20 Kilometer waren die deutschen Biathleten vor allem in der Loipe gut unterwegs. Die Oberhof-Sieger Peiffer und Birnbacher gehörten zu den Topläufern. Doch da es nicht nur auf das Laufen ankommt, war Graf diesmal der beste im DSV-Team. "Mit dem Schießen bin ich gut zufrieden. Das hätte ich gar nicht so gut erwartet", sagte er.

Peiffer ließ insgesamt drei Scheiben stehen, kassierte damit drei Strafminuten und lag 2:01,6 Minuten hinter dem Sieger. "Das ist schon ärgerlich", sagte der Harzer, der in Oberhof den Sprint gewann. Auch Birnbacher vergab den Sieg am Schießstand. "Die beiden Fehler hätten nicht unbedingt sein müssen", sagte Birnbacher, der Massenstart-Gewinner von Oberhof.

Simon Schempp, in Östersund noch Dritter im Klassiker über die 20 Kilometer, lag nach insgesamt vier Strafminuten weit zurück. "Die zwei Fehler am Schluss haben mir ein besseres Ergebnis verbaut", meinte er. Lediglich der Russe Makoveev zeigte sich in dem harten Rennen als Kunstschütze. Er räumte bei seinen 20 Schuss alle 20 Scheiben ab - das war der Schlüssel zu seinem ersten Weltcup-Sieg.

Ganz bitter verlief sein erstes Saisonrennen im Weltcup für Erik Lesser. Der 23-jährige Thüringer, dessen bestes Weltcupergebnis bisher Platz 24 in der Verfolgung am Holmenkollen 2011 gewesen war, landete mit einem Rückstand von neun Minuten auf Makoveev auf Platz 83 in Nove Mesto. Sechs Schießfehler sorgten für Unzufriedenheit beim Debütanten. Ganz anders bei Makoveev.

sportal.de / sportal

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