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Kraft der Bilder: Von "Black Power" bis "Justice for George": Wenn der Sport politisch wird

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in den USA bewegt auch den Sport. Zahlreiche Sportler haben sich den Protesten angeschlossen. Es ist keine Seltenheit, dass Athleten ihre Bühne für politische Botschaften nutzen.

Colin Kaepernick

Kniefall

Mit dem demonstrativen Kniefall bei der US-Hymne spaltete der NFL-Footballer Colin Kaepernick am 14. August 2016 Präsident Donald Trump die US-Gesellschaft. Kaepernick wollte gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA protestieren. "Ich werde nicht aufstehen und Stolz für eine Fahne demonstrieren, die für ein Land steht, das Schwarze und andere Farbige unterdrückt", begründete er seine Geste. Zahlreiche Spieler schlossen sich in der Folgezeit der Aktion an, was in den USA für hitzige Diskussionen sorgte, denn das Knien oder Sitzen bei der Hymne gilt als Respektlosigkeit. Für Kaepernick hatte die Aktion Folgen, 2017 wurde er bei den San Francisco 49ers entlassen, ein neues Team hat er bislang nicht gefunden. (Aufnahme vom 18. September 2016; Kapernick, l., mit Teamkollege Eric Reid)

Picture Alliance

Zahlreiche Sportler hat das traurige Schicksal von George Floyd bewegt. Ob Jadon Sancho, Achraf Hakimi oder Marcus Thuram in der Bundesliga, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton oder auch Basketball-Größen wie Stephen Curry und LeBron James – weltweit hieß bei zahlreichen Aktionen im Sport das Motto: "Justice for George Floyd" (Gerechtigkeit für George Floyd). Es gab schon ähnliche Aktionen – ein Rückblick in Bildern.

wue / DPA
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