Videoansprache

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Video: Ukraine: Selenskyj befürchtet Abnutzungskrieg

Video Ukraine: Selenskyj befürchtet Abnutzungskrieg

STORY: Angesichts der wiederholten Drohnenangriffe auf ukrainische Städte in den vergangenen Tagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einer russischen Strategie der Abnutzung gewarnt. Die russische Seite wolle die Menschen in der Ukraine und ihre Verteidiger offensichtlich auf Dauer zermürben, sagte Selenskyj am Montagabend in seiner täglichen Videoansprache. Es gebe Informationen, dass Russland einen langfristigen Angriff von Schahed-Drohnen plane, sagte Selenskyj mit Blick auf die massenhaft eingesetzten Drohnen aus iranischer Produktion. Russland wolle damit die Erschöpfung der Menschen in der Ukraine erreichen und seinen eigenen Landsleuten zeigen, dass alles nach Plan laufe. Das werde aber nicht funktionieren, gab sich Selenskyj kämpferisch. Allein in den ersten zwei Tagen des neuen Jahres habe die ukrainische Armee über 80 feindliche Drohnen unschädlich machen können. Die russischen Angriffe würden sich als sinnlos erweisen, da die Ukrainer zusammenstünden. Das russische Militär setzt im großen Stil sogenannte Kamikaze-Drohnen ein, die mit Sprengstoff bestückt sind und am Ende ihres Fluges senkrecht auf ihr Ziel herabstürzen. Die relativ langsamen und lauten Drohnen sind ein leichtes Ziel für die Flugabwehr. Doch ihre große Anzahl und die ständige, engmaschige Überwachung des Luftraums sind eine große Herausforderung für die ukrainische Luftabwehr.
Video: Ukraine: Soldaten arbeiten sich weiter vor

Video Ukraine: Soldaten arbeiten sich weiter vor

STORY: Bei einem Raketenangriff auf einen Wohnblock in der Region Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Der Gouverneur der Region berichtete außerdem, zahlreiche Menschen seien unter den Trümmern begraben worden. Mindestens fünf Menschen wurden zunächst vermisst. Der Kreml hatte Sasporischschja in der vergangenen Woche als eine von vier ukrainischen Regionen annektiert und somit zu russischen Territorium erklärt. Die Ukraine startete nach eigenen Angaben eine Gegenoffensive zur Rückeroberung der Gebiete. Präsident Wolodymyr Selenskyj meldet zuletzt den Rückzug Tausender russischer Soldaten nach dem Zusammenbruch der Frontlinie zunächst im Nordosten, dann seit Wochenbeginn auch im Süden. In einer Videoansprache am Donnerstagabend sagt er, ukrainische Streitkräfte hätten mehr als 500 Quadratkilometer und Dutzende Ortschaften im Gebiet um Cherson zurückerobert. Diese Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. In der ebenfalls von Russland annektierten Region Cherson wuchs zuletzt offenbar die Kritik an der russischen Militärführung. Der stellvertretende Leiter der von Russland eingesetzten Verwaltung von Cherson, Kiril Stremousow, warf den "Generälen und Ministern" in Moskau vor, die Probleme an der Front nicht zu verstehen.
Video: Selenskyj meldet weitere Geländegewinne in der Region Cherson

Video Selenskyj meldet weitere Geländegewinne in der Region Cherson

STORY: Die Ukraine hat nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj drei weitere Siedlungen in der südlichen Region Cherson zurückerobert. Die von Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache genannten Orte liegen alle nordöstlich der gleichnamigen Stadt. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Am Mittwoch hatte das Verteidigungsministerium in Moskau behauptet, die russischen Truppen könnten ihre Stellungen in der Region Cherson halten. Die Kämpfe in der ukrainischen Stadt Saporischschja hielten in der Nacht an. "Infolge der feindlichen Angriffe sind in der Stadt Brände ausgebrochen", teilt der Gouverneur der Region auf einem Kanal des Dienstes Telegramm mit. Mindestens zwei Menschen seien getötet worden, sagten die Behörden später. Mehrere Wohnhäuser seien durch den Beschuss beschädigt oder zerstört worden. Am Mittwoch hatte der russische Staatspräsident Wladimir Putin russischen Medienberichten zufolge das Atomkraftwerk Saporischschja zum Besitz der Russischen Föderation erklärt. Dazu habe er ein Dekret unterzeichnet, meldet die Nachrichtenagentur RIA. Das AKW wird von Russland kontrolliert, aber gegenwärtig von ukrainischen Technikern betrieben.
Video: Selenskyj wertet Verhalten von Altkanzler Schröder als ekelhaft

Video Selenskyj wertet Verhalten von Altkanzler Schröder als ekelhaft

STORY: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Altkanzler Gerhard Schröder in scharfen Worten kritisiert. In seiner abendlichen Videoansprache sagte Selenskyj in der Nacht zu Donnerstag, dass es einfach ekelhaft sei, wenn ehemalige Führer großer Staaten mit europäischen Werten für Russland arbeiteten, das sich im Krieg gegen diese Werte befände. Ex-Kanzler Schröder hatte nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärt, Russland wolle eine Verhandlungslösung. Vielleicht könne man die Einigung bei Getreide-Exporten langsam zu einem Waffenstillstand ausweiten, so Schröder. Selenskyj hingegen wünscht sich das Einwirken Chinas auf Russland. Der ukrainische Präsident rief die Volksrepublik auf, ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf Russland zur Beendigung des Krieges geltend zu machen. Selenskyj selbst suche nach einer Gelegenheit, um mit dem chinesischen Staatschef Xi Jingping "direkt" zu sprechen, so der ukrainische Präsident. Während am Mittwoch laut ukrainischen Angaben noch von russischen Angriffen im Süden des Landes gesprochen wurde - hier Aufnahmen aus Mykolajiw - meldete der ukrainische Generalstab nun auch erhebliche Aktivitäten der russischen Armee im Osten und Nordosten des Landes. In der Region Charkiw haben Russen demnach ein Dutzend Ortschaften unter Feuer genommen. Auch in der Nähe der Stadt Kramatorsk im Zentrum der Ukraine seien acht Kommunen beschossen worden.