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Rache-Aktion Fiese Rache des Ex-Chefs: Mann bekommt letztes Gehalt in 230 Kilo öligen Münzen

Das letzte Gehalt kam in Pennies (Symbolbild)
Das letzte Gehalt kam in Pennies (Symbolbild)
© brightstars / Getty Images
Wenn man kündigt, nimmt das nicht jeder Chef gut auf. Die Rache-Aktion eines Werkstatt-Besitzers ist allerdings ungewöhnlich, wenn auch kreativ.

Andreas Flaten hatte im November genug von seinem Job in einer Werkstatt für Luxus-Autos in Peactree City in Georgia. Er kündigte. Mit den Folgen hatte er aber nicht gerechnet. Zuerst musste er seinem letzten Gehalt hinterherlaufen, nun kann er nichts damit anfangen.

Schon beim Kündigungs-Gespräch ahnte Flaten, dass sein ehemaliger Chef sein Gehen nicht besonders gut aufgenommen hatte. "Er fror quasi ein und starrte mich für eine glatte Minute an", erinnert sich Flaten gegenüber dem TV-Sender CBS46. "Dann stand er auf, legte die Hände auf den Kopf und verließ den Raum. Er war eine Stunde komplett verschwunden."

Späte Rache

Flaten hatte acht Jahr in der Werkstatt gearbeitet, am Ende waren ihm die ständig wechselnden Kollegen und das wie er sagt "toxische" Arbeitsumfeld zu viel geworden. Trotzdem versuchte er im Guten zu gehen, hatte am letzten Tag seine Arbeitskleidung gewaschen und gebügelt abgegeben und in einem Brief noch einmal sein Gehen erklärt.

Doch der Chef schien das anders zu sehen. Obwohl er Flaten versprochen hatte, seinen letzten Gehalts-Scheck im Januar auszustellen, wartete der monatelang vergebens darauf. Sein Chef berief sich auf angeblich durch den Angestellten verursachte Schäden, weigerte sich zu zahlen. "Ich hatte an diesem Punkt ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet, das Geld zu sehen", so Flaten. Er wandte sich an das Arbeitsministerium des Bundesstaates.

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Eklige Überraschung

Fünf Monate nach seiner Kündigung erhielt er schließlich sein Gehalt von 915 Dollar - aber anders als erwartet. Ein Laster kippte ihm das Geld in die Einfahrt - in einzelnen Cent-Stücken. Dazu gab es einen Brief mit den Worten "Fuck you", wie ein Instagram-Video dokumentiert.

"Es sind etwa 228 Kilo in Pennies", so Flaten. Was er mit den Münzen anstellen soll, weiß er noch nicht. Weil sie komplett von einem Ölfilm umgeben sind, ließen sie sich kaum aufheben, heißt es in dem Post. Und: Er kann sie deswegen auch nicht zur Bank bringen. Dazu müssten sie zuerst gereinigt werden. Nun würden sie in einer Schublade in der Garage stehen. "Die ist brandneu, aber die Räder sind unter dem Gewicht an den Seiten umgebogen. Flach", erklärt er frustriert. Seine Freundin bringt den Ärger bei Instagram auf den Punkt: "So viel Aufwand, um uns ein 'Fuck you' zu senden. Hätte er nicht einfach auf den Scheck pinkeln können?"

Quelle:CBS46, Instagram

mma

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