HOME

analyse: Aktionärsschützer fordern bessere Gesetze

Die Rechte der Aktionäre sollen deutlich ausgeweitet, die Wirtschaftsprüfer besser kontrolliert und die Vorstandsbezüge an die reale Unternehmenssituation angepasst werden.

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) fordert neue Gesetze und bessere Kontrollen als Reaktion auf die Krise an den Börsen. »Wenn der Gesetzesgeber nicht endlich aufwacht, können wir das Vertrauen der Anleger nicht zurückgewinnen«, sagte SdK-Vorstandsmitglied Harald Petersen am Dienstag in Frankfurt. Die Rechte der Aktionäre müssten deutlich ausgeweitet, die Wirtschaftsprüfer besser kontrolliert und die Bezüge der Vorstände an die reale Situation der Unternehmen angepasst werden.

Recht auf Sammelkalgen gegen Vorstände

Die derzeitigen Gesetze zu Aktien- und Kapitalmärkten stammten zum größten Teil »vom Anfang des vorherigen Jahrhunderts«, kritisierte Petersen. Das größte Problem besteht darin, dass der Anleger den Unternehmensmeldungen nicht mehr vertrauen kann. Die beste Kontrolle der Firmen ist somit »die Furcht, verklagt zu werden«. Daher fordert der SdK das Recht auf Aktionärs- und Sammelklagen gegen Vorstände und Aufsichtsräte.

Zivilrechtliche Haftung verlangt

Zudem verlangt die SdK, dass die Organe des Unternehmens zivil- und strafrechtlich für falsche kursbeeinflussende Aussagen haften müssen. Daneben soll die Unabhängigkeit des Aufsichtsrates verbessert werden. Bei mehr als 20 Prozent umlaufenden Aktien soll nach Ansicht der SdK zumindest ein Vertreter der Kleinaktionäre im Kontrollorgan sitzen.

Trennung von Prüfung und Beratung

Mit Hinweis auf die spektakulären Bilanzfälschungen in den USA und Europa verlangen die Aktionärsschützer eine klare Trennung von Prüfung und Beratung. Eine Untersuchung der Schutzgemeinschaft habe ergeben, dass bei jedem dritten der 30 führenden Aktiengesellschaften in Deutschland der Anteil der Beratungshonorare an den Gesamtzahlungen an Prüfungsgesellschaften 50 Prozent betrage. »In der Spitze sogar 96 Prozent«, berichtete Vorstandsmitglied Hansgeorg Martius. Zudem muss die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BAFin die Prüfer überwachen und Sonderprüfungen bei den Unternehmen veranlassen können.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.