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Strafen: Teure Verkehrsverstöße auf dem Weg in den Skiurlaub

Begangene Verkehrsvergehen können Autofahrer in den Alpenländern verhältnismäßig teuer zu stehen kommen. Wir geben einen Überblick über die gängigen Strafen.

Mit saftigen Geldbußen muss beispielsweise rechnen, wer in den jeweiligen Wintersportgebiete die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit außerorts um bis zu 20 Stundenkilometer überschreitet oder auf Bergstraßen keine Schneeketten aufzieht, obwohl diese vorgeschrieben sind. Der ADAC hat diese und andere für die Jahreszeit typische Verkehrssünden und die dafür fälligen Geldbußen aufgelistet.

Schweiz

* Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 Stundenkilometer: 250 Schweizer Franken (165 Euro);

* Fahrzeug vorwärmen durch laufenden Motor: 60 Franken (40 Euro);

* Wintergepäck verdeckt Schilder und Beleuchtungen: 60 Franken (40 Euro);

* Vorgeschriebene Schneeketten nicht angelegt: 105 Franken (70 Euro).

Frankreich

* Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 Stundenkilometer: ab 90 Euro;

* Trotz Schneefalls ohne Abblendlicht gefahren: ab 68 Euro;

* Vorgeschriebene Schneeketten nicht angelegt: ab 35 Euro.

Österreich

* Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 Stundenkilometer: ab 21 Euro;

* Überholen bei ungenügender Sicht (Nebel, dichtes Schneetreiben): mindestens 36 Euro;

* Vorgeschriebene Schneeketten nicht angelegt: ab 36 Euro.

Italien

* Überschreiten des Tempolimits um 15 bis 20 Stundenkilometer: mindestens rund 140 Euro;

* Vorgeschriebene Schneeketten nicht angelegt: ab rund 70 Euro.

DPA