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Umgang mit Bargeld: Warum Taschengeld für Kinder wichtig ist - und wie viel sie bekommen sollten

Brauchen Kinder wirklich Taschengeld - oder sind die wenigen Münzen, die die Kleinen bekommen, sinnlos? Untersuchungen in Großbritannien zeigen, dass Taschengeld wichtig ist. Und warum man mit Kindern dringend über Geld sprechen sollte.

Kleiner Junge zählt Münzen

Taschengeld ist wichtig für Kinder - allerdings sollten Eltern ein paar Dinge beachten.

Getty Images

Das Thema Taschengeld ist ein Streitpunkt unter Eltern: Sollte man Kindern kleine Beträge zahlen? Und wenn ja - ab welchem Alter und wie viel? Ist eine monatliche Zahlung besser? Oder sind wöchentliche Auszahlungen die richtige Wahl?

In Großbritannien zahlen 84 Prozent der Eltern ein Taschengeld an ihre Kinder. Durchschnittlich landen sieben Pfund (umgerechnet rund 7,80 Euro) pro Woche beim Nachwuchs, fand Halifax, ein Tochterunternehmen der Lloyd's Banking Group, heraus. Seit 1987 untersucht das Unternehmen die Verteilung von Taschengeld. Eine Aussage der Experten: Das Auszahlen eines kleines Betrages kann Kindern helfen, den Umgang mit Geld früh zu lernen.Dabei sei es gar nicht so wichtig, wie hoch der Betrag ist oder wie oft dieser übergeben wird - allein das Überlassen von wenigen Münzen reiche schon aus, für Geld zu sensibilisieren. 

Kinder für Aufgaben bezahlen

Und einen weiteren Aspekt bringt der "BBC"-Beitrag auf: Kinder für kleinere Aufgaben zu bezahlen. Der neunjährige Yusuf sagte dem Sender: "Man fühlt sich älter, als ob man einen Job habe - wenn man Sachen erledigt und dafür bezahlt wird." So könnten Eltern Aufgaben im Haushalt oder im Garten für die Kinder einplanen und diese bezahlen. Auch das schule das Verhalten der Kinder.

Das "Deutsche Jugendinstitut" hat die Höhe für angemessenes Kindergeld 2017 veröffentlicht. Demnach sollen Eltern Kindern unter sechs Jahren maximal einen Euro pro Woche zahlen. Ab acht Jahren können die Kinder dann schon bis zu 2,50 Euro pro Woche bekommen. Älteren Kinder darf man bei Geld dann auch mehr zutrauen: 10-Jährige sollten 15,50 bis 18 Euro pro Monat bekommen, ab 15 Jahren sind 30,50 bis 38 Euro monatlich die Empfehlung des Jugendinstituts. Allerdings müssen Kindern lernen, mit diesem Betrag zu leben. Ständig Geld nachzuschießen oder Vorschüsse auszuzahlen, wäre keine gute Idee." Der pädagogische Effekt des Taschengeldes liegt eben darin, dass es immer zu wenig ist für all die Wünsche, die man so hat und dass man deswegen damit haushalten muss", sagt Barbara Kettl-Römer, Buchautorin und Mutter. "Eltern, die hier inkonsequent sind, vermitteln ihrem Kind stattdessen die Botschaft: 'Du musst nur genug quengeln, dann kommt schon irgendwoher Geld.' Das ist eine denkbar schlechte Vorbereitung auf ein finanziell selbstbestimmtes Erwachsenenleben."

Eine Frau in hellbrauner Lederjacke zieht etliche Euroscheine aus ihrem großen Portemonnaie

Taschengeld: Mit Kindern über Geld sprechen

Genauso wichtig wie das eigene Budget ist es für Kinder,  sich mit den Eltern über das Thema Geld auseinandersetzen zu können. "Wichtig ist, dass Eltern offen mit ihren Kindern über die finanzielle Situation der Familie und die Höhe des Taschengeldes sprechen", rät das Deutsche Jugendinstitut. Das bestätigt auch die "BBC" in ihrem Beitrag: Eltern, die am Ende der Woche kein Geld mehr über haben, sollten mit ihren Kindern über die finanziellen Entscheidungen sprechen, die sie treffen. "Wir arbeiten für Geld. Wir kaufen mit Geld alles, was wir zum Leben brauchen. Wir sorgen mit Geld für Notfälle vor. Wir machen uns Sorgen, wenn das Geld nicht reicht. Das sehen unsere Kinder und sie spüren, wie wichtig Geld ist", sagt Barbara Kettl-Römer

Gerade bei einkommensschwachen Familien sei das wichtig - damit Kinder verstehen, wofür das Haushaltsbudget ausgegeben wird. Und warum sie im Zweifelsfall gar kein oder nur ein geringes Taschengeld erhalten. "Reden Sie darüber, was Sie mit dem Geld machen", sagt auch Sarah Porretta von der staatlichen Finanzberatung "Money and Pensions Service". Das gelte vor allem dann, wenn Eltern viel mit Karte zahlen. "Der Trick ist, sich ein paar Münzen zu besorgen und den Kindern zu geben, damit sie die Möglichkeit haben, damit zu interagieren." So könnten Eltern auch die digitalen Zahlungsflüsse erklären - und zu den Münzen in der Kinderhand in Beziehung setzen.

Taschengeld-Apps als Alternative

Doch das digitale Bezahlen ist nicht nur bei den Erwachsenen angekommen. Immer mehr Taschengeld-Apps erobern den Markt. "Die Art und Weise, wie wir mit Geld umgehen, hat sich geändert. Das Taschengeld ändert sich. Wir bezahlen Dinge per Knopfdruck", sagt Will Carmichael, zweifacher Vater und Geschäftsführer von RoosterMoney - einer Taschengeld-App. Ab dem vierten Lebensjahr können Kinder dort angemeldet werden. Die Jüngsten haben eine Belohnungstabelle, später kommt ein Taschengeld-Tracker dazu, mit dem Jugendliche Sparziele festhalten können. Laut Unternehmensangaben sparen die jungen Nutzer der App vor allem für Urlaube, Smartphones - und für Lego.

Für ältere Kinder lohnt sich auch ein eigenes Kinderkonto. Ab dem siebten Lebensjahr sind Kinder in Deutschland beschränkt geschäftsfähig und Eltern können ein Konto auf dessen Namen eröffnen. Einige Banken bieten auch Geldkarte, Prepaid-Kreditkarten oder Chip-Karten mit Bezahlfunktion an. "Dies ist eine gute Möglichkeit, Ihren Kindern die Welt des Bankwesens näher zu bringen. Sie können Funktionen für Erwachsene wie Geldautomaten verwenden, um Bargeld zu erhalten oder kontaktlos und sogar mobil bezahlen, wenn sie ein Smartphone besitzen", sagt er Defaqto-Datenanalyst Brian Brown zur "BBC". 

Doch nicht nur der Umgang mit Geld sollte vermittelt werden, sondern auch der Konsum. "Kinder sollen lernen und erfahren, dass ihr Lebensglück nicht vom Konsum abhängt, und dass Geld zwar eine notwendige Bedingung für ein selbstbestimmtes Leben, aber nicht das Maß aller Dinge ist. Sie sollten Werbung und Realität unterscheiden können", sagt Barbara Kettl-Römer.

kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(