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Juroren von "DHDL": Flaschen sortieren und Supermarktkasse: So haben die Löwen ihr erstes Geld verdient

An der Supermarktkasse sitzen, kellnern oder Karteikarten sortieren: Auf die Frage, womit die Juroren von "Die Höhe der Löwen" ihr erstes Geld verdient haben, geben die Löwen sehr bodenständige Antworten.

Carsten Maschmeyer und Amiaz Habtu

Carsten Maschmeyer (hiert mit DHDL-Moderator Amiaz Habtu) rackerte schon früh: So klebte er Plakate für Konzerte und half im Supermarkt an der Kasse. "Da gab es einen wesentlichen Unterschied, der mich geprägt hat: Im Supermarkt wurde ich nach Stunden bezahlt, beim Plakatkleben nach Leistung. Von da an war mir klar: Ich verkaufe lieber meine Leistung, nicht meine Zeit", so Maschmeyer zur "Bild".

Picture Alliance

Rund drei Millionen Euro investierte Ralf Dümmel in der vergangenen Staffel von "Die Höhle der Löwen" in Start-ups - und hier sind die Gelder der geplatzten zwei Deals schon abgezogen. Klar, Dümmel investiert nicht sein privates Vermögen in der Show, sondern steht an der Spitze des Unternehmens DS Produkte. Doch der Weg dorthin war nicht leicht. Ralf Dümmel war kein fleißiger Schüler, spielte lieber Fußball - obwohl seine Noten zunächst gar nicht so übel waren. Doch für ihn war der Weg fast vorgezeichnet: Sein Vater arbeitete in Bad Segeberg bei dem Einrichtungshaus Möbel Kraft. Dort würde er später auch anfangen, da war er sich sicher. Der große, unternehmerische Ehrgeiz? "Ich war lange ein Problemfall", sagt Dümmel. Nebenbei jobbt er in den Glaswerken in Wahlstedt bei Bad Segeberg. Dort sortierte er Flaschen ein.

Auch die anderen Löwen haben mal klein angefangen. Kellnern, Karteikarten sortieren oder im Supermarkt an der Kasse sitzen: Das erste Geld verdienten die Investoren mit ganz normalen Nebenjobs. Lediglich Frank Thelen ließ schon in jungen Jahren seine Unternehmer-DNA durchblitzen.