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E-Mobilität Größter Schnellladepark Europas wird am Kamener Kreuz gebaut

Frau lädt ihr E-Auto an einer Ladestation.
Frau lädt ihr E-Auto an einer Ladestation.
© Getty Images
Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung: All das macht uns schwer zu schaffen. Aber es gibt auch die guten Nachrichten. Denn jede Woche erreichen uns Nachrichten in Sachen Klima und Nachhaltigkeit, die uns ein wenig aufatmen lassen. Und die wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Sonnig-windige Aussichten

 Laut der Londoner Denkfabrik Carbon Tracker können Sonne und Wind den Energiebedarf der Menschheit hundertmal decken. 2035 lasse sich der gesamte Strom regenerativ und wirtschaftlich produzieren. Fossile Kraftwerke könnten bis 2050 komplett abgeschaltet werden. Nur 0,3 Prozent der Erdoberfläche werde für Solarparks benötigt – weniger als für Erdölfelder. Auch Gewässer eignen sich: Thailand baut gerade auf einem Stausee mit rund 145 000 Panels einen der weltgrößten schwimmenden Solarparks.

Intelligentes Pflaster

0,00025  Zentimeter dünn ist ein elektronisches Pflaster, das sich selbst mit Strom versorgt und Körperfunktionen wie Puls und Blutdruck überwacht. Es wurde an der Universität Osaka entwickelt und soll wohl per Bluetooth Herzerkrankungen, Schlafapnoen, Stress und andere Leiden frühzeitig melden. Getragen wird das Elektropflaster an Gelenken wie Knie oder Ellbogen. Der Strom wird durch Körperdruck oder Dehnungen in piezoelektrischen Bauteilen erzeugt.

Der Uhu ist zurück

In den 1970er Jahren galt der Uhu in Nordrhein-Westfalen als praktisch ausgestorben. Durch Züchten und Freilassen brüten nun allein in der Eifel wieder etwa 170 Paare. Einige kann man per Live-Cam beobachten. uhu.webcam.pixtura.de

Elektrisch durchstarten

Der Energiekonzern EnBW baut am Kamener Kreuz, wo die A 1 und A 2 zusammenlaufen, den größten Schnellladepark Europas. 52 Ladepunkte sollen noch dieses Jahr zur Verfügung stehen. Bis zu 300 Kilowatt Ladeleistung versprechen – je nach Fahrzeug – bis 100 Kilometer Zusatzreichweite binnen fünf Minuten.

Nutzniesser

Die Grippesaison, die normalerweise in diesen Tagen endet, ist diesmal ausgefallen. Mit 519 im Labor bestätigten Fällen meldet das Robert Koch-Institut den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Gründe: 3,5 Millionen Deutsche mehr als im Vorjahr ließen sich gegen Grippe impfen. Und die Corona-Hygiene-Regeln schützen offenbar auch gut vor Influenza – und noch mehr: Die Apotheken verkauften deutlich weniger rezeptfreie Erkältungs-, Durchfall- und Läusemittel.


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