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Hamsterkäufe Händler bestellt Klopapier im Wert von 20.000 Euro – und bleibt darauf sitzen

Sehen Sie im Video: Händler bestellt Klopapier im Wert von 20.000 Euro – und bleibt darauf sitzen.


Das Coronavirus sorgte in Deutschland für eine echte Klopapier-Krise: Leere Regale in Supermärkten, Discountern und Drogerien. Zu Beginn der Krise kam es zu regelrechten Hamsterkäufen, die Leute bunkerten die begehrten Pakete haufenweise bei sich zu Hause. Der unerwartete Run auf die Papierrollen, ließ viele Händler kreativ werden. Auch Händler Dirk Bruns wollte seine Kunden zufriedenstellen und orderte Nachschub aus dem Ausland. Blöd nur, das die Lieferung viel zu spät kam und sie dann niemand mehr wollte.
Dirk Bruns bestellte 10.000 Pakete à zwölf Rollen aus Russland und Portugal, investierte 20.000 Euro. Die Kunden hätten ihn bedrängt, Klopapier zu besorgen, sagte Bruns gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Verkaufen wollte er das Paket für 2,22 Euro. Allerdings kam die Ware erst 10 Tage nach Ostern. Da war die größte Klopapier-Not aber schon vorbei und auch deutsche Produzenten konnten wieder liefern. Dazu kam, dass den Kunden die Qualität des ausländischen Klopapiers nicht passte. "Der deutsche Hintern mag es lieber dreilagig", sagte Marktleiter Axel Politt. Das Papier aus Portugal und Russland hatte aber nur zwei Lagen. Und so blieb Händler Bruns auf seiner Ware sitzen.
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Während der Hamsterkäufe in der Corona-Zeit bestellte der Händler Dirk Bruns große Mengen Klopapier im Ausland. Als die Bestellung aber eintraf, blieb er darauf sitzen – denn das ausländische Produkt kam bei den Kunden nicht gut an. 

Quelle: RTL.de


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