Der Mietpreis für eine Mietwohnung im New Yorker Stadtteil Manhattan ist im April erstmals auf monatlich mehr als 5000 Dollar (4300 Euro) gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um sechs Prozent, erklärte das Immobilienunternehmen Corcoran am Montag. Es berechnet den Medianwert: Die Hälfte der Preise für Mietwohnungen liegt darunter, die Hälfte darüber.
Grund für den stark gestiegenen Medianpreis ist die hohe Nachfrage bei gleichzeitig geringem Angebot. Exakt lag er im April laut Corcoran bei 5099 Dollar. Demnach kletterten die Preise für Mietwohnungen aller Größen.
New York: Durchschnittsmiete in Manhattan steigt weiter – in Brooklyn fällt sie
Im New Yorker Stadtteil Brooklyn sank der Medianpreis in den vergangenen Monaten dagegen etwas – von 4296 Dollar pro Monat im Februar auf 4110 Dollar im April. Grund sei ein größeres Angebot, erklärte Corcoran.
New Yorks neuer Bürgermeister Zohran Mamdani hatte im Wahlkampf im vergangenen Jahr vor allem damit geworben, das Leben für die Bewohnerinnen und Bewohner New Yorks wieder bezahlbarer zu machen – unter anderem durch einen Mietpreisdeckel. Er soll in den kommenden Monaten eingeführt werden.
In New York leben rund 8,5 Millionen Menschen. Rund 30 Prozent von ihnen gehört die Wohnung, in der sie leben.