Weil er unter anderem einen als Weihnachtsmann verkleideten Komplizen zum Verteilen vergifteter Süßigkeiten an Kinder ethnischer Minderheiten bringen wollte, ist ein Mann in New York zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Richterin Carol Bagley Amon verurteilte den georgischen Staatsbürger am Mittwoch, nachdem dieser sich schuldig bekannt hatte, zu Hassverbrechen angestiftet zu haben und Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen sowie zur Herstellung von giftigem Rizin verbreitet zu haben.
Weihnachtsmann war Teil einer rassistischen Gruppierungen
Der Verurteilte war Mitglied einer internationalen rassistischen und gewalttätigen Gruppe. Er wurde durch verdeckte Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI überführt. Laut Anklage warb der Mann andere Menschen an, die Taten im Sinne der Gruppe begehen sollten. Unter anderem habe er einen Anschlag mit vielen Opfern in New York geplant. Im Mai vergangenen Jahres war der nun Verurteilte von Moldau in die USA ausgeliefert worden.