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Industrie: Industriestandort Frankfurt wandelt sein Gesicht

Namen von Traditionsfirmen wie Hoechst, Holzmann, AEG und Degussa haben Frankfurt weltweit bekannt gemacht. Wenn Anlagenbauer mg technologies seinen Sitz nach Bochum verlegen will, verschwindet der letzte Großkonzern aus der Stadt.

Große Namen von Traditionsfirmen haben Frankfurt am Main in aller Welt bekannt gemacht. Die Chemieriesen Hoechst und Degussa, der Elektrokonzern AEG und der inzwischen insolvente Baukonzern Holzmann prägten über Jahrzehnte hinweg das Bild der Industriemetropole am Main. Mit dem Anlagenbauer mg technologies (der ehemaligen Metallgesellschaft), der seinen Sitz nach Bochum verlegen will, ist nun auch der letzte deutsche Großkonzern von der Frankfurter Landkarte verschwunden. "Der Glanz der großen Namen ist weg. Ein Aderlass, der imagemäßig nicht zu gering zu bewerten ist", sagt der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Wolf Klinz.

"Frankfurt schrumpft"

"Frankfurt schrumpft" und "Die Industrie-Giganten fliehen aus Frankfurt" titeln die Zeitungen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Viele Namen sind durch Fusionen und Verkäufe an ausländische Firmen verschwunden - eine deutschlandweite Entwicklung, die nicht nur Frankfurt trifft. Die Verlegung von Unternehmenszentralen bedeutet zudem nicht immer eine Verlegung der Produktion. Das produzierende Gewerbe ist mit 565.000 Beschäftigten weiterhin die zweitwichtigste Branche in der Region Frankfurt/Rhein-Main - auch wenn der konjunkturelle Abschwung den Sektor seit 1986 laut IHK rund 200.000 Jobs gekostet hat.

Hoechst ging in Aventis aus

Ein Beispiel ist der einst weltgrößte Chemiekonzern Hoechst, der in den 90er Jahren zerlegt wurde. Aus der Fusion mit dem französischen Konzern Rhône-Poulenc entstand 1999 Aventis mit Sitz in Straßburg. "Im Industriepark Höchst sind jetzt wieder so viele Menschen beschäftigt wie in den besten Zeiten der Hoechst AG", sagt IHK-Präsident Klinz. 22.000 Mitarbeiter zählen die 80 Unternehmen der Pharma-, Biotechnologie- und Chemiebranche. Weltweit operierende Konzerne wie Aventis, Celanese und Clariant gesellen sich dort zu unbekannten Start-Up-Unternehmen.

Unter den führenden Biotechnologie-Standorten

Weitgehend unbemerkt ist Frankfurt zudem einer der führenden Biotechnologie-Standorte Deutschlands. «Wir stehen da direkt in einer Reihe mit München und Potsdam», sagt Reiner Behrend, volkswirtschaftlicher Leiter bei der IHK. Namen wie Bioscitech GmbH oder das Zentrum für Biotechnologie Fiz seien aber einfach nicht so bekannt.

"Irrwitzig hohe Gewerbesteuer"

Dennoch muss sich die ehemalige Boomtown Frankfurt vorwerfen lassen, mit hausgemachten Problemen Unternehmen zu vergraulen. Die «"rrwitzig hohe Gewerbesteuer" nannten Manager der mg technologies als einen Grund für die Verlagerung der Zentrale ins Ruhrgebiet. Andere Firmen wie Fresenius oder Altana sind im Umland angesiedelt.

München will sich als Bankenplatz profilieren

Seit den 70er Jahren hat die Stadt darauf hingearbeitet, ein wichtiger Finanzplatz zu werden. "Die Stadt ist träge geworden", kritisieren viele Unternehmen. Und in Krisenzeiten wiegen Standortnachteile schwer. Dem härtesten Konkurrenten München, der sich zunehmend als Bankenplatz profiliert, sowie dem Umland bescheinigen Manager dagegen Wirtschaftsfreundlichkeit.

Vermarktung des eigenen Standortes verpasst

Dabei kann Frankfurt durchaus mit gewichtigen Standortvorteilen wuchern, wie der zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung durch den europaweit größten Flughafen. "Frankfurt hat einfach verpasst, sich zu inszenieren und den Wirtschaftsstandort zu vermarkten", sagt Prof. Rüdiger Goetz von der Werbeagentur Simon & Goetz. Die Mainmetropole habe ganz auf ihren Ruf als Finanzmetropole gesetzt. "Jetzt hat die Stadt keine Anziehungskraft für die Industrie mehr."

Marion Trimborn / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(