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Arbeitsmarkt im April: Weniger als fünf Millionen Arbeitslose

Wolfgang Clement ist gut gelaunt, Frank-Jürgen Weise hält sich zurück: Erstmals in diesem Jahr ist die Arbeitslosenzahl unter die Fünf-Millionen-Grenze gefallen. Ein Trend der anhalte, sagt der Wirtschaftsminister. Nur leider kein Aufschwung, entgegnet der BA-Chef.

Wolfgang Clement hat wieder einen Grund zur Freude, wenn auch nur einen kleinen. Erstmals in diesem Jahr und nach Beginn der Hartz-IV-Reformen, ist die Zahl der Arbeitslosen unter die Grenze von fünf Millionen gesunken. Bundesweit wurden 4,968 Millionen Menschen ohne Job gezählt, 208.000 weniger als März, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das entspricht einer Quote von zwölf Prozent.

Dem Bundeswirtschaftsminister ist die Nachricht aus Nürnberg Grund genug für geballten Optimismus: Auf einer Diskussion mit Arbeitnehmern am Mittwochabend sagte er: "Wir werden ab jetzt nie mehr die fünf Millionen überschreiten. Da können sie Gift drauf nehmen."

Von einem Zeichen der Hoffnung spricht auch Frank-Jürgen Wiese, Chef der BA, schränkt aber ein: "Der Rückgang ist noch kein erkennbarer Aufschwung." Und wie sich die Arbeitslosenzahlen in Zukunft entwickeln werden, mochte oder wollte Wiese nicht prognostizieren. "Anlass zur Hoffnung aber gibt immerhin die Entwicklung von Erwerbstätigkeit und Beschäftigung", so der Behördenchef.

Kritik an den neuesten Daten aus Nürnberg kommt erwartungsgemäß von der Opposition. Der CDU/CSU-Arbeitsmarktexperte Karl-Josef Laumann, hat der BA vorgeworfen, das wahre Ausmaß der Arbeitslosigkeit zu verschleiern. Die Behörde habe es noch immer nicht geschafft, die von Kommunen gemeldeten arbeitslosen Empfänger des Arbeitslosengeldes II in ihre Statistik aufzunehmen. Auf diese Weise würden mindestens 200.000 Arbeitslose nicht mitgezählt. "Wenn man also die Zahlen realistisch betrachtet, sind nach wie vor über fünf Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos", so Laumann. Die so genannten Optionskommunen betreuen die Langzeitarbeitslosen in eigener Regie.

Offiziell und saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl im April um 79.000 gesunken. Im Westen nahm die um Witterungseinflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl um 59.000 ab. Im Osten ging sie um 20.000 zurück, so die Bundesagentur für Arbeit. In Westdeutschland gab es 3,262 Millionen Arbeitslose, im Osten 1,705 Millionen.

Mit Material von DPA/AP/Reuters / AP / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(