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Fremdsprachenkenntnisse: Ihr Englisch ist not so good? In diesen Jobs verdienen Sie trotzdem viel Geld

Englisch muss man heutzutage können - sagen Karriereexperten. Aber stimmt das? Eine Auswertung von Stellenanzeigen zeigt: Es gibt viele gut bezahlte Berufe, in denen Fremdsprachenkenntnisse nicht gefragt sind.

Keine Frage, Englisch zu können hilft - in manchen Jobs aber ist es nicht so wichtig

Keine Frage, Englisch zu können hilft - in manchen Jobs aber ist es nicht so wichtig

Wir haben alle Englisch in der Schule, wir hören alle englischsprachige Musik - und viele gucken sogar ihre Filme und Serien auf Englisch. Man könnte meinen: Englisch kann doch heute jeder. Stimmt aber nicht. Laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts aus dem vergangenen Jahr ist die Mehrheit der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren des Englischen nicht mächtig. Mehr als jeder zweite Befragte gab an, geringe oder keine Kenntnisse der Sprache zu haben.

Was bedeutet das im Arbeitsumfeld? Ist diesen Menschen eine berufliche Karriere verbaut? Oder kann man auch ohne Englisch-Skills einen gut bezahlten Job ergattern? Der Sprachreiseanbieter LAL hat rund 86.000 Stellenausschreibungen auf der Jobbörse Stepstone ausgewertet. Insgesamt wurden in etwas mehr als jeder zweiten Job-Anzeige Englischkenntnisse verlangt (52,5 Prozent).

Bei Ärzten und Lehrern wird Englisch oft nicht verlangt

Zwischen den Berufsfeldern offenbarten sich aber große Unterschiede. Bei Juristen, Naturwissenschaftlern und Forschern wird Englisch oft vorausgesetzt: In zwei von drei Anzeigen werden Kenntnisse verlangt. Auch in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Finanzen, Einkauf und Logistik sowie IT liegt die Quote über 60 Prozent.

Es gibt aber auch gut bezahlte Berufe, in denen Fremdsprachen nicht besonders wichtig sind. Bei Ärzten etwa wurde nur in jeder fünften Ausschreibung Englisch vorausgesetzt. Auch viele Lehrer kommen gut ohne Englisch zurecht - vorausgesetzt natürlich sie sollen nicht genau dies unterrichten. Selbst bei Banken, Finanzdienstleistern und Versicherungen wird nur in etwas mehr als jeder dritten Jobanzeige Englisch verlangt. Fast gar keine Rolle spielt Englisch in den Bereichen Pflege, Therapie und Assistenz.

Im Vergleich zu anderen Fremdsprachen kommt Englisch aber eine überragende Rolle zu. Französisch - auf Platz zwei der gefragten Sprachen - wird nur in 1,14 Prozent der Stellenanzeigen verlangt, Spanisch nur in 0,49 Prozent.

Tabelle: In diesen Jobs ist Englisch gefordert


Branche

Stellenanzeigen, in denen Englisch verlangt wird

1

Recht

66,3%

2

Naturwissenschaft und Forschung

65,3%

3

Marketing und Kommunikation

63,8%

4

Finanzen

63,5%

5

Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik

63,2%

6

IT

61,8%

7

Administration und Sekretariat

57,2%

8

Ingenieur und technische Berufe

56,9%

9

Führungskräfte

51,9%

10

Personal

49,4%

11

Design, Gestaltung, Architektur

42,0%

12

Vertrieb und Verkauf

40,2%

13

Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen

35,5%

14

Handwerk, Dienstleistungen, Fertigung

35,5%

15

Öffentlicher Dienst

23,6%

16

Bildung und Soziales

21,5%

17

Ärzte

20,6%

18

Pflege, Therapie und Assistenz

8,1%

Ausgewertet wurden 86.398 Stellenanzeigen auf der Jobbörse Stepstone.de 

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.