EXISTENZGRÜNDUNG Starthilfe in die Selbstständigkeit


Absolventen von Hochschulen seien zwar oft fachlich hoch qualifiziert, jedoch fehlt meist das notwendige betriebswirtschaftliche, juristische und organisatorische Wissen. Ein neuer Leitfaden für studentische Existenzgründer beschreibt den Weg von der Geschäftsidee bis zur Unternehmensgründung.

Die Johannes-Gutenberg Universität Mainz hat einen neuen Leitfaden für studentische Firmengründer herausgegeben. »Der Leitfaden fasst die Erfahrungen im Existenzgründer-Programm Expro zusammen«, sagte der Programmleiter Rolf Bronner. Die Broschüre beschreibt den Weg von der Geschäftsidee bis zur Unternehmensgründung.

Der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Roland Härtel (SPD) nannte das seit 1996 bestehende Existenzförderprogramm »außerordentlich erfolgreich«. Die Gründerbroschüre »Starthilfe in die Selbstständigkeit« sei im Rahmen des vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Existenzgründer-Programms entstanden. »Der mit dieser Initiative verbundene Beitrag zum Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz kann dabei kaum hoch genug eingeschätzt werden«, erklärte Härtel.

Absolventen von Hochschulen seien fachlich oft hoch qualifiziert, während das notwendige betriebswirtschaftliche, juristische und organisatorisches Wissen fehle, erläuterte Härtel. Diese Kenntnisse seien aber neben den innovativen Ideen und der finanziellen Unterstützung die entscheidenden Faktoren bei der Unternehmensgründung.

Das Existenzgründer-Programm richtet sich nach Angaben von Bronner vor allem an Absolventen von naturwissenschaftlichen und medizinischen Studiengängen. Im Durchschnitt gebe es drei Interessenten für einen der maximal 50 Plätze. Seit Beginn des kostenlosen Programms im Jahr 1996 hätten etwa 220 Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter an dem Kurs teilgenommen. Nicht alle Ideen würden aber auch umgesetzt. »Wenn nicht jedes Mal ein Unternehmen gegründet wird, ist das aber auch nicht schlimm«, sagte Bronner.

dpa


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