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Fernbeziehung: Für viele ein Muss für die Karriere

Wer heute Karriere machen möchte, muss nach Meinung von 67 Prozent der Deutschen auch eine Fernbeziehung in Kauf nehmen.

Gut zwei Drittel der Bundesbürger würden für die Karriere eine Fernbeziehung in Kauf nehmen. Davon sind sogar mehr Frauen (71 Prozent) als Männer (63 Prozent) überzeugt. Das geht aus einer Umfrage des Ipsos-Instituts in Mölln hervor, die das Magazin "Elle" in seiner Septemberausgabe vorstellt.

Allerdings hätten nur 52 Prozent der Befragten kein Problem damit, zeitweise getrennt vom Partner zu leben. 43 Prozent würden sich auf eine Fernbeziehung gar nicht erst einlassen. Nur 17 Prozent halten eine Fernliebe für ideal, weil die Beziehung nicht von Alltagsproblemen belastet werde.

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Eine Fernbeziehung ist wie ein Härtetest

Das Wichtigste ist für viele die Perspektive auf ein Zusammenleben: 65 Prozent würden sich einen Termin setzen, auch wenn noch ein paar Jahre zu überbrücken sind. Um die Distanz zu überbrücken, sollten Paare in Fernbeziehungen zudem täglich telefonieren und gemeinsame Termine weit im Voraus planen, meinen 54 Prozent. Wer die getrennte Zeit erst gemeistert habe, könne sich am Ende ganz sicher sein, glauben ebenfalls 54 Prozent - eine Fernbeziehung sei wie ein Härtetest.

Die Chancen für eine Fernbeziehung stehen gut, wenn beide Partner nicht eifersüchtig sind. Denn Eifersucht sei die häufigste Ursache für das Scheitern, sagten 66 Prozent der Befragten. 43 Prozent halten Seitensprünge für vorprogrammiert. Ein anderes Problem: Selbst die seltenen Treffen enden nach Meinung von 49 Prozent oft unbefriedigend, weil die Zeit zu knapp und die Erwartung zu hoch sind. Für die Untersuchung wurden 1000 Menschen ab 14 Jahren befragt.

DPA / DPA
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