Firmenuniformen Einheitslook im Job?


Während Franzosen und Deutsche in Bezug auf Bürokleidung auf Individualität setzen, sind Italiener und Dänen deutlich aufgeschlossener gegenüber einer Firmenuniform.

Firmenuniformen fördern den Teamgeist, die Identifikation mit dem Arbeitgeber und gelten als Zeichen einer gemeinsam gelebten Unternehmensphilosophie - die Vorteile einer einheitlichen Kleidung der Mitarbeiter liegen für Unternehmen auf der Hand. Doch längst nicht alle Angestellten sind von den Vorzügen eines uniformen Auftretens im Job überzeugt: 38 Prozent der europäischen Beschäftigten möchten sich von ihrem Arbeitgeber nicht vorschreiben lassen, was sie zu tragen haben. Allen voran die Franzosen: Mehr als 50 Prozent lehnen einen Einheitslook im Job kategorisch ab, gefolgt von den deutschen Arbeitnehmern mit 45 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 8.000 Jobsuchenden in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.

Deutlich aufgeschlossener stehen die Italiener und Dänen einer Firmenuniform gegenüber: Solange sie modisch ist, haben rund 40 Prozent nichts gegen ein einheitliches Outfit einzuwenden. In einem uniformen trendigen Styling würden auch 37 Prozent der norwegischen Befragten den morgendlichen Weg ins Büro antreten. Und nur knapp jeder fünfte Norweger lehnt die Kleidervorschrift ab.

An der Umfrage auf den Internetseiten von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, Holland und Frankreich haben sich insgesamt 8.093 Besucher beteiligt.


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