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Gesund vor Angst?: So einfach ist die Krankmeldung

Ein fieser Schnupfen? In wirtschaftlich unsicheren Zeiten schleppen sich viele Angestellte trotzdem zur Arbeit - aus Angst um den Job. Dabei muss das nicht sein, denn "richtig" krank gemeldet kann gar nichts passieren. stern.de sagt, was Sie dabei beachten müssen.

Gesund vor Angst? Dabei sollten Kunden und Kollegen ja eigentlich nicht angesteckt werden

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Wegen der Finanz- und Konjunkturkrise sind viele Beschäftigte nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) massiv belastet. "Millionen sind in prekärer Beschäftigung und müssen fürchten, in der Krise als erste arbeitslos zu werden: Leiharbeiter, befristet Beschäftigte, unfreiwillige Minijobber und Scheinselbständige", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Diese Bedrohung steigere die psychische Beanspruchung am Arbeitsplatz. "In dieses Bild passt auch die Tatsache, dass sich die Krankmeldungen nach wie vor auf historischem Tiefstand bewegen", betonte Buntenbach.

Dies sei aber kein Beweis für gesündere Arbeitsbedingungen, sondern eher für die Befürchtung, dass Krankschreibungen ein Grund für Entlassungen seien. Von Stress sind laut Schätzungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 40 Millionen Menschen in der Europäischen Union betroffen. Fehlzeiten und Krankheit kosten die EU nach eigenen Angaben jedes Jahr mindestens 20 Milliarden Euro - 50 bis 60 Prozent der Fehlzeiten werden mit Stress am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht.

AP