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Ich-AG: Teurer als erwartet

Verschätzt: Die Zuschüsse für Existenzgründer kosten der Bundesagentur für Arbeit viel mehr Geld als gedacht. Gleichzeitig gehen immer mehr Kleinstunternehmer Pleite.

Die so genannte Ich-AG wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) weit mehr Geld kosten als geplant. Eine Sprecherin der Bundesagentur bestätigte am Samstag einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" und sagte, mehr Menschen als erwartet hätten in den vergangenen Monaten eine Ich-AG gegründet und entsprechende Zuschüsse beantragt. "Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, wie es sich andeutet, werden wir auf rund 850 Millionen Euro kommen." Ursprünglich waren die Zuschüsse für Existenzgründer im laufenden Haushalt mit 500 Millionen Euro eingeplant.

Zuschüsse wirkungslos verpufft

"Die Leistungen der Ich-AG sind ein Rechtsanspruch. Die Agentur hat keinen Einfluss darauf, wie viele Menschen das in Anspruch nehmen", erklärte die Sprecherin weiter. Allein in den ersten vier Monaten 2004 führte die Existenzgründerhilfe dem Bericht zufolge zu fast 49 000 neuen Kleinstunternehmen. Kritiker fürchten laut "Spiegel" jedoch, dass ein Großteil der Mittel wirkungslos verpufft. Von Januar bis April dieses Jahres seien bereits 14 000 Existenzgründer ausgestiegen - dies entspreche der Zahl der Neuanmeldungen von vor einem Jahr.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.