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Erfolg im Job: Selbstoptimierung: So schaffen Sie mehr am Tag

Unproduktiv sein nervt. Zwar ist der Mensch kein Roboter, doch warum nicht das Beste aus dem Arbeitstag herausholen? Die Kollegen von Capital erklären, wie man vorgeht.

Von Nina Jerzy

Wer viel schafft, ist auch besser drauf

Wer viel schafft, ist auch besser drauf

Getty Images

ist kein Kinderspiel. Aber welche wirklich lohnenden Dinge sind das schon jenseits des Sandkastens? Lassen Sie sich nichts vormachen. Produktivität ist Arbeit. Im Handumdrehen mehr am Tag schaffen – das klingt toll, ist aber in etwa so nachhaltig wie eine Crash Diät. Im schlimmsten Fall auch genauso ungesund. Für anhaltenden Erfolg müssen:

  • potenzielle Probleme identifiziert
  • persönliche Präferenzen erkannt und
  • die besten Strategien erarbeitet werden.

Produktivität ist die Summe aller beruflichen Leistungen. Vermutlich ist Ihr Jobprofil vielfältiger, als Sie spontan vermuten. Jeder Aufgabenbereich bringt spezifische Produktivitätsherausforderungen mit sich und erfordert maßgeschneiderte Lösungen. Das alles zu analysieren braucht Zeit, kann aber wertvolle Erkenntnisse bringen und auch durchaus Spaß machen.

Welche Aufgaben haben Sie überhaupt?

Identifizieren Sie zunächst, aus welchen Arbeitsbereichen Ihr tatsächlich besteht. Das können zum Beispiel die Folgenden sein:

  • Kommunikation mit Partnern/Kunden (per Telefon und E-Mail)
  • Kommunikation mit Kollegen/Assistenten (Meetings, Konferenzen)
  • Aufgaben mit festgelegtem Format und Ablauf
  • Aufgaben, die mehr Kreativität erfordern
  • planbare Termine
  • spontane Termine
  • Buchhaltung, Organisatorisches
  • Ideenfindung, Inspiration
  • Weiterbildung, handwerklich auf dem neuesten Stand bleiben

Effektiver werden, aber auch flexibler

Vermutlich gehen Ihnen bestimmte Aufgaben fast schon automatisch von der Hand. Sie haben Routine und mit der Zeit funktionierende Strategien entwickelt. In anderen Bereichen könnten oder sollten Sie aber effektiver arbeiten. Welche Faktoren fressen zu viel Zeit? Manch ein Mensch lässt sich einfach zu leicht ablenken oder schiebt im Grunde simple, aber unliebsame Aufgaben so lange auf, bis der Zeitdruck für völlig unnötigen Stress sorgt.

Eigene Unproduktivität ist oft frustrierend. Selbstoptimierung kann aber auch in organisatorischer Flexibilität bestehen. Manchmal stimmt eben die Tagesform schlichtweg nicht. Inspiration auf Knopfdruck gelingt nicht immer. Schauen Sie sich Ihr Verhalten in den vergangenen Monaten an. Womöglich gehören Sie zu den Menschen, die komplexe Sachverhalte erst einige Tage im Unterbewusstsein köcheln lassen müssen, ehe sich das eben noch so scheinbar unbezwingbare Projekt plötzlich wie von selbst zusammenfügt. Optimierung wider die eigene Natur hat ihre Grenzen. Passen Sie auf, persönliche Stärken nicht als vermeintliche Schwachstellen auszumerzen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.capital.de

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