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Umfrage: Resturlaub: Deutschland ist Europameister

Gäbe es eine Europameisterschaft in der Disziplin "Urlaubsübertrag auf das Folgejahr", wären die Deutschen erster Anwärter auf den Titel.

Gäbe es eine Europameisterschaft in der Disziplin "Urlaubsübertrag auf das Folgejahr", wären die Deutschen erster Anwärter auf den Titel. Wie eine europaweite Umfrage ergeben hat, nehmen in keinem anderen europäischen Land die Arbeitnehmer ihr Recht auf Mitnahme von Urlaubstagen ins nächste Jahr so stark in Anspruch wie in Deutschland: 62,3 Prozent der deutschen Beschäftigten gaben bei der Befragung an, sich bei Bedarf ihren Resturlaub übertragen zu lassen. Und nur durchschnittlich 30,4 Prozent der europäischen Umfrageteilnehmer greifen auf diese Möglichkeit zurück.

Ihren Urlaubsanspruch immer im aktuellen Jahr auszuschöpfen, ist laut Umfrage das Ziel von 43,7 Prozent der europäischen, aber lediglich von 13,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer. Dass es ihnen aufgrund von Arbeitsüberlastung regelmäßig nicht gelingt, die Urlaubstage komplett aufzubrauchen, bedauern 14,1 Prozent (Deutschland) beziehungsweise 17,1 Prozent (Europa) der Umfrageteilnehmer. Hingegen gilt für fast zehn Prozent der deutschen Beschäftigten und für 8,8 Prozent ihrer europäischen Kollegen, dass sie gar nicht erst den Versuch starten, ihren Urlaub in vollem Umfang zu nehmen - "...weil das Unternehmen ohne mich nicht überleben kann!"

"Wenn - wie die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen - 23,8 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande mehr oder weniger freiwillig auf einen Teil ihres Urlaubsanspruchs verzichten, dann sehe ich darin das Anzeichen einer negativen Entwicklung", erklärt Monster Deutschland-Geschäftsführer Kai Deininger, "denn eines sollte nicht vergessen werden: Es liegt auch im Interesse der Arbeitgeber, dass die Mitarbeiter in ihren Erholungsphasen neue Kraft tanken für die Bewältigung ihrer beruflichen Aufgaben."

An der Online-Befragung des Karriere-Netzwerks Monster haben sich europaweit insgesamt 9.975 Arbeitnehmer beteiligt. Sie fand in 13 europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Spanien), statt. Die Ergebnisse dokumentieren unter anderem auch, in welchen europäischen Ländern der Verzicht auf die Inanspruchnahme der vollen Urlaubsdauer am häufigsten vorkommt - sei es infolge von Arbeitsüberlastung oder aufgrund der (vermeintlichen) Unersetzbarkeit des Mitarbeiters: Die Spitzenplätze belegen hier Italien (46,1 Prozent) und Schweden (42,7 Prozent).

Nehmen Sie Ihre Urlaubstage immer in vollem Umfang?

DeutschlandEuropaAntwortStimmenzahlProzentanteilStimmenzahlProzentanteil
Ja, Resturlaub wird ins nächste Jahr übertragen1.05662,30%3.03630,40%
Ja, meinen Urlaubsanspruch reize ich immer aus23513,90%4.35943,70%
Ich versuche es, bin aber ein­fach zu beschäftigt24014,10%1.69917,10%
Nein, das Unternehmen kann ohne mich nicht überleben1649,70%881
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(