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Online-Geständnisse : Weihnachtsbaum, Puppenkleid und Kekse - was Angestellte auf der Arbeit klauen

Die meisten Angestellten stehlen kein Geld und auch keinen Laptop, aber den kleinen Dingen können manche nicht widerstehen. Vom Toilettenpapier bis zur Glühbirne ist nichts vor ihnen sicher. In einer Geständnis-App packen Langfinger anonym aus.

Im Büro ist die Versuchung groß und die Gefahr, entdeckt zu werden, klein.

Im Büro ist die Versuchung groß und die Gefahr, entdeckt zu werden, klein.

Whisper ist eine Geständnis-App. Unter dem Schutz absoluter Anonymität teilen die User ihre kleinen Geheimnisse. Etwa die ungewöhnlichsten Dinge, die sie auf der Arbeit gestohlen haben.

Wir glauben alle gern, dass wir gute Menschen sind. Aber dennoch gibt es jeden Tag kleine Überschreitungen der Regeln. Auch unter diesen Geständnissen findet sich kein großer Raubzug im Büro. Es sind mehr die kleinen Dingen, die uns in Versuchung führen. Manchmal sind die Gründe profan, der Dieb ist einfach zu faul, noch in ein Geschäft zu gehen. Häufig ist es aber die diebische Freude, etwas Verbotenes zu tun. Mit der Versicherung, dass die gestohlenen Gegenstände viel zu geringwertig sind, als dass jemand lange nach ihnen suchen wird. Nur bei Genussmitteln bricht wohl auch mal ein unbeherrschtes Suchverhalten durch, da kann man sich einfach nicht beherrschen, wenn die Großraum-Packung Kekse auf dem Schreibtisch steht.

Reuiger Sünder: 
"Also ich habe den Fensterreiniger von der Arbeit geklaut und ihn in eine Wasserflasche umgefüllt… aber ich habe sie stehen gelassen. Bin vor 6 Uhr wach geworden und habe es mir geschnappt, bevor mein Chef mich feuern konnte. LOL!"

Geplanter Raubzug:
"Ich weiß, wir sind jetzt kurz vor den Sommerferien. Aber ich habe einen künstlichen Weihnachtsbaum auf der Arbeit gestohlen. Ich habe gedacht, klaue ihn jetzt, niemand wird im Sommer bemerken, dass er verschwunden ist. Und ich habe schon mal vor Weihnachten vorgesorgt."

Attacke des Krümmelmonsters:
"Ich habe heute die große Familienpackung Oreos mitgenommen. Ich bereue nichts!"

Dumm gelaufen: 
"Ich habe etwas Industriekleber von der Firma mitgenommen, um meine Brille zu reparieren. Das endete damit, dass ich meine Finger zusammen geklebt habe."

Der Gamer:
"Ich bin mal am Wochenende ins Büro gefahren und habe ein Stuhl aus dem Konferenzraum gestohlen. Das ist ein perfekter Stuhl für Gamer und ich habe gedacht, es merkt keiner und es kümmert auch keinen, wenn einer fehlt."

Mundraub:
"Die einzige Sache, die ich in meinem ganzen Leben gestohlen habe, war eine Dose Thunfisch von der Arbeit – für die Katze meiner besten Freundin."

Elster-Syndrom: 
"Ich bin eine Kleptomanin, wenn es um hübsche Kleinigkeiten geht. Gerade habe ich ein hübsches Tagebuch auf der Arbeit gestohlen. In der Schule habe ich einen tollen altmodischen Füller mitgehen lassen."

Einfach faul:
"Ich habe gerade Toilettenpapier von der Arbeit gestohlen. Nicht weil ich arm bin. Ich bin nur zu müde, um noch einkaufen zu gehen.

Ehrliches Gewissen: 
"Vor drei Jahren habe ich einen frankierten Umschlag gestohlen, weil ich total pleite war und etwas verschicken musste. Heute habe ich den Umschlag endlich ersetzt. Mein Gewissen ist rein!"

Ein Genießer:
"Meine Firma bestellt ganz besonderen Tee von überall her auf der Welt. Also immer, wenn wir eine neue Lieferung bekommen, stehle ich die ganze Kiste und behaupte, die hätte jemand anders verbraucht oder sie sei gar nicht geliefert worden."

Ahnungslos: 
"Ich habe einen Wischeimer von der Firma gestohlen, nur weil ich nicht weiß, wo man so einen Eimer kaufen könnte."

Armselig:
"Auf der Arbeit habe ich einer Puppe die Kleider ausgezogen und sie mit nach Hause genommen. Dort habe ich sie meiner Puppe angezogen. Das ist armselig. Ich brauche ein neues Leben!"  

Kra
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