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Werbung an Universitäten: Studium - sponsored by...

Not macht erfinderisch. Firmenlogos auf Overheadfolien, Werbebanner auf Uni-Homepages - in Zeiten knapper Kassen haben sich deutsche Unis längst andere Einkommensquellen erschlossen.

Von Jens Lubbadeh

Martin ist froh - mit dem McKinsey-Stipendium in der Tasche steht seinem Jugendtraum nun nichts mehr im Weg: dem Maschinenbau-Studium an der Daimler-Chrysler-Universität Hamburg. Im Jahr 2025 haben die Studiengebühren mittlerweile vierstellige Summen erreicht. Viel zu viel für Martin.

Ein wenig nervt ihn nur, dass er sich verpflichten musste auf dem Campus stets Hemden mit dem McKinsey-Firmenlogo zu tragen. Doch das scheint ihm ein geringer Preis zu sein für sein vollständig finanziertes Studium, das er - selbstverständlich - innerhalb von acht Semestern durchgezogen haben muss. Anderenfalls droht die Zwangs-Exmatrikulation. Sein Kumpel Thomas hatte nicht soviel Glück - als Sozialpädagogikstudent und Geisteswissenschaftler war er für den Sponsor keine so interessante Zielgruppe, und daher auch nicht förderungswürdig. Doch an den kurzen Werbespots zu Beginn der Vorlesungen kommt auch er nicht vorbei - die sind schon seit Jahren Standard an mittlerweile allen deutschen Universitäten, auch in den Geisteswissenschaften.

Mit Plakatwerbung und Zeitungsständen fing es an

Wilde Studentenjahre? Die beste Zeit des Lebens? Im Jahre 2025 ist das Studium eine Bildungsinvestition geworden, die sich einmal auszahlen soll. Eine Lebensentscheidung, die man nur einmal treffen sollte. Oder die man nur einmal treffen kann. Was für manchen wie eine Horrorvision anmutet, ist in Ansätzen heute schon Realität. Produkt- und Firmenwerbung hat in Unis längst Einzug gehalten.

Was einmal mit Plakatwerbung und Zeitungsständen in Mensen vergleichsweise harmlos anfing, ist heute zu einem professionellen Vermarktungszentrum geworden. Neue Werbemärkte sind entstanden, Finanzdienstleister und Werbeagenturen haben sich auf Hochschulen als Brutstätte von einmal gut verdienenden und einflussreichen Akademikern spezialisiert. Servietten in Uni-Mensen sind nicht mehr unbedruckt, der Hochschulsport wird gesponsert, und auf den Uni-Homepages rotieren Werbebanner für Laptops, Handys, McKinsey und Orangina. Jüngst sorgten an der Uni Leipzig mit Firmenlogos bedruckte Overheadfolien in Vorlesungen für Aufregung.

Die TU Hamburg-Harburg ist als technische Universität naturgemäß praxisorientierter als eine herkömmliche Universität. Ihr Ziel ist die Ausbildung in die Beschäftigung hinein, daher legt sie großen Wert auf die Nähe zur Wirtschaft und die Förderung von Firmengründungen. Sie hat sich ein großes Netzwerk an Firmen aufgebaut, mit denen sie Kooperationen pflegt. Die Liste der Partner liest sich wie ein Who's Who der deutschen Wirtschaft: Airbus, Siemens, Thyssen-Krupp, Daimler-Chrysler und SAP sind nur einige der Konzerne, die in dem Netzwerk-Portfolio der TU vertreten sind. Die "Unterstützung des Transfers des technisch/wissenschaftlichen Know-hows und der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse", wie auf der TU-Homepage zu lesen ist, war offensichtlich von Erfolg gekränt: Als erste deutsche Hochschule lagerte sie 1992 den Bereich "Technologietransfer" in eine privat-wirtschaftlich organisierte Gesellschaft aus, die TUHH-Technologie GmbH ("TuTech"). "TuTech" soll das "Transfer-Tandem zwischen Wissenschaft und Wirtschaft" sein.

Die Grenzen zwischen Lehranstalt und Industrie zerfließen

Ausbildung nicht in die Arbeitslosigkeit hinein - die Studenten dürften nichts dagegen haben. So zerfließen die Grenzen zwischen Lehranstalt und Industrie: An den Schwarzen Brettern hängen Praktika-Angebote von Airbus und Siemens, es gibt "die Thyssen-Krupp/Philips-Vordiplomspreise, den Philips-Day, den Thyssen-Krupp-Tag, einmal im Jahr kommt der Daimler-Chrysler-Truck und in der Mensa gibt es das Coca-Cola-Kombi-Menü", wie ein Student im Internet-Forum der TU berichtet. Die Meinungen der Studenten sind gespalten. Manche freuen sich über so viel Praxisnähe und lästern über die viel zu theoretischen Studiengänge an den anderen Unis. Doch ein wenig Unbehagen hört man auch bei ihnen durch. Nicht mehr transparent sind die vielseitigen Verflechtungen, so mancher TU-Professor sitzt nicht nur in seinem Büro, sondern auch im Aufsichtsrat eines kooperierenden Konzerns. Wie es da wohl um die Unabhängigkeit der Lehre stehen mag, fragen sich einige Studenten.

Den meisten Studenten fällt die Werbung jedoch schlichtweg nicht mehr auf. Sie haben sich mit den Plakaten, Aktionen und Werbegeschenken arrangiert - als Preis für ein gut ausgestattetes Hochschulangebot. Manche Promo-Veranstaltung wird sogar als willkommene Abwechslung des auf Pauken und schnelles Durchziehen fixierten Studiums gesehen. "Ich finde, wenn man alle Veranstaltungen wie Thyssen-Krupps Tag & Co weglässt, dann gibt es fast gar kein Campus-Leben jenseits des Lernens mehr", schreibt ein Student im Internetforum der Uni. "Bis auf das 'Sommerfest' und das Fachschaftsgrillen bleibt da wenig über."

Sind gute Hochschulangebote nur noch mit zahlungskräftigen Sponsoren im Hintergrund möglich? Der Hamburger Hochschulsport, vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband als einer der erfolgreichsten Deutschlands geehrt, wird exklusiv und prominent von der Hamburger Sparkasse gesponsert. Auf der Homepage des Hochschulsports der TU Hamburg-Harburg, wird zunächst in großen roten Lettern eine Animation abgespult: "Hochschulsport TU Hamburg-Harburg … presented by Hamburger Sparkasse". Nicht viel anders läuft das im Fernsehen. Zum Beispiel im Morgenmagazin von ARD und ZDF, öffentlich-rechtlichen Sendern, wo der Wetterbericht oder der Sport gesponsert werden. Eigentlich finanzieren sich diese Sender über GEZ-Gebühren, so wie Universitäten über Steuergelder.

Auch die Universitäten Hamburg und Frankfurt am Main haben in Sachen Werbung neue Pfade eingeschlagen. Im Jahr 2002 gründete die Uni Hamburg eine eigene Marketing GmbH, die sich um die Vermarktung, das Eigen-Marketing und auch um die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule kümmert.

Werbung an der Uni, um Werbung für die Uni zu finanzieren

Jochen Taaks ist Geschäftsführer der "Universität Hamburg Marketing GmbH": "Werbung an der Uni als öffentlichem Raum war immer da und war immer schwer zu kontrollieren", sagt er. Seine Aufgabe sieht Taaks vornehmlich in der Regulation der Werbung: "Wir betreiben keine Akquise. Die Firmen kommen zu uns. Wir sagen nur Ja oder Nein."

Irgendwann sei es eine Notwendigkeit geworden, die Vermarktung der Uni und die Öffentlichkeitsarbeit zu professionalisieren. "Wir haben beschlossen, dem Wildwuchs ein Ende zu setzen. Werbung an der Uni sollte nicht mehr ungefragt platziert werden und nicht mehr umsonst sein". Aber wozu eine eigene GmbH? "Die Gelder für die Öffentlichkeitsarbeit waren immer die ersten, die bei der Haushaltsplanung dem Rotstift zum Opfer gefallen sind", erläutert Taaks. Die Hemmschwelle zu kürzen, dürfte höher sein, wenn man eine eigene Firma mit Angestellten betreibt. Wie aus anderen Uni-Kreisen zu vernehmen ist, gibt es allerdings noch einen weiteren Grund: eine Universität darf offiziell eigentlich gar keine Einkünfte haben.

Ob medienträchtige Events wie die Kinderuni, die Universitätstage, Recruitment-Messen für Studierende oder Abschlussfeiern im amerikanischen Stil - die Öffentlichkeitsarbeit finanziert sich auch aus dem Werbetopf. "Mit Aktionen wie der Kinderuniversität wollen wir die Studenten von morgen erreichen", sagt Taaks. Angeheizt von PISA und der Diskussion um Elite-Universitäten wollen sich die Hochschulen möglichst positiv präsentieren. Dies geht nur mit prominenten Köpfen, die durch Kongresse und Fachmessen nach Hamburg gelockt werden. Aber auch die Berufschancen ihrer Absolventen sollen verbessert werden. Wer will schon in die Arbeitslosigkeit studieren. Kongresse und Aktionstage sollen auch Kontaktbörse sein zwischen Industrie und Studenten, meint Taaks.

Die Uni wird zur Marke

Nebenbei betreibt die Marketing-GmbH auch einen Uni-Shop, der offensiv auf der Homepage mit "Uni Hamburg Sportswear" wirbt. "Coole Shirts, Polos, Trainingsjacken und Sweater im Uni Hamburg Design" kann man dort bestellen. Die Uni selbst wird zur Marke, Vorbilder für diese Entwicklungen finden sich in den Elite-Universitäten der USA, wo Studenten stolz Sweatshirts mit dem Aufdruck ihrer Uni umhertragen. Doch nicht nur um die Einnahmen geht es der Uni. "Das ist unsere Aufgabe, die Marke 'Universität Hamburg' zu stärken", sagt Taaks. "Davon profitieren alle." Studenten sollen sich stärker mit ihrer Hochschule identifizieren, an sie gebunden werden - auch noch nach dem Studium. Das Abschlusszeugnis soll nicht mehr lieblos per Post zugestellt werden, sondern in einer feierlichen Abschlusszeremonie nach amerikanischem Vorbild überreicht werden. Auch Alumni-Projekte rücken stärker in den Fokus, werden von den Werbeeinnahmen mitfinanziert.

Wie wär's mit einer Party in den Uni-Räumen? Nicht nur Fachschaften können für ihre Feiern Uni-Lokalitäten benutzen, sondern jedermann. Auch dies wird über die Marketing GmbH abgewickelt. Warum denn nicht mal ein Empfang im " besonderen Ambiente" - "zum Beispiel in das mit phantastischen Kristallen und beeindruckenden Meteoriten glänzende Mineralogische Museum"? Oder warum denn nicht mal die neueste Folge des "Tatort" im Botanischen Garten spielen lassen? Nach dem Bekunden der Marketing GmbH sind insbesondere "die Labore des Fachbereichs Chemie und die Sportanlagen an der Alster als Motive gefragt".

Werbung für Politik, Alkohol und Zigaretten ist tabu

Wozu eigentlich noch Studiengebühren, wenn doch die Werbeeinnahmen fließen? "Die Studiengebühren, die in Hamburg eingeführt werden sollen, sind ausschließlich zur Verbesserung der Lehre da", erklärt Taaks. Viel sei es nicht, was durch die Werbung an Geld hereinkomme. Genaue Zahlen will Taaks nicht nennen, doch sei es "nur ein Bruchteil" des Gesamtjahreshaushaltes der Uni Hamburg, was die Marketing GmbH erwirtschafte.

Werbung ohne Grenzen? Nicht alles, was gemacht werden könnte, wird auch gemacht. "Tabu sind Werbung für politische Parteien, für Alkohol und für Zigaretten." So ganz tabu allerdings doch nicht, denn Zigarettenhersteller Gauloises wirbt auf den Karten des Uni-Kinos. Und vor zwei Jahren verirrten sich auch schon mal Kümmerling-Flaschen in Warenproben-Tüten, die zu Semesterbeginn an die Studenten verteilt wurden.

"Bei der Uni-Kino-Aktion haben wir ein Auge zugedrückt, weil diese Aktionen direkt der Studierendenschaft zugute kam", verteidigt Taaks. Die Kümmerling-Aktion erregte auch seinen Unmut, weswegen die Marketing GmbH auch sofort eingeschritten sei.

Erschwerend für die Kontrolle der Werbung ist allerdings, dass Werbung in den Mensen oder in den Studentenwohnheimen über das Studentenwerk abgewickelt wird und nicht über die Marketing GmbH. Michael Gradtke vom Studentenwerk Hamburg koordiniert, wer in den Mensen werben darf. Auch das Studentenwerk Hamburg hat vor zwei Jahren eine professionelle Agentur mit dem Einholen von Werbetreibenden beauftragt. So seien die Kümmerling-Flaschen ohne Absprache in die Taschen geraten.

"Was wir mit Werbung einnehmen stellt keine wesentliche Säule unserer Finanzierung dar", erläutert Gradtke. "Aber natürlich dienen auch diese Gelder unserer Wirtschaftlichkeit. Wir können so zum Beispiel das Essen für die Studenten preiswerter gestalten." Die Hauptwerbetreibenden seien Banken, Krankenkassen und vor allem Telekommunikationsfirmen, die mit besonderen Vorteilen für Studenten werben.

Wer wo für was an deutschen Unis werben darf ist nirgendwo übergreifend für alle Unis genau geregelt. Im ohnehin schon föderalen Bildungssystem Deutschland macht das Eigenverwaltungsrecht jeder Uni übergreifende Regelungen noch unmöglicher.

"Lediglich die Landesregierung könnte dem Uni-Senat gesetzliche Vorgaben machen, was beworben werden darf", meint der Jurist und Spezialist für Hochschulrecht Dr. Christian Birnbaum. Doch haben die Länder wenig Interesse daran, in die Selbstverwaltung der Universitäten einzugreifen.

"1,9 Mio. deutsche Studenten, die 12,5 Milliarden Euro Kaufkraft besitzen"

An der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main ist "Campuservice" für das Marketing der Hochschule zuständig. So rechtfertigt "Campuservice" auf seinen Internet-Seiten seine Gründung als unmittelbare Folge der Landespolitik, die den "Haushalt der Hochschulen in ein ergebnisorientiertes Budgetsystem mit Kosten- und Leistungsrechnung, Berichtswesen und Controlling überführt". Aus der Sicht eines Vermarkters sind Universitäten ein Traum. Wo sonst finden sich fein nach Fachbereichen ausdifferenzierte Konsumenten-Zielgruppen? Konsumenten-Zielgruppen der Zukunft, denn Studenten sind nicht unbedingt für ihre Kaufkraft bekannt. Noch nicht.

Varifast, ein Online-Vermarkter, der sich auf Universitäts-Homepages spezialisiert hat, nennt die Argumente, warum sich Werbung an Unis lohnt: So gäbe es "1,9 Mio. deutsche Studenten, die 12,5 Milliarden Euro Kaufkraft besitzen". Sie seien "einkommensstark nach dem Studium", ihre Kaufgewohnheiten würden während der Ausbildung geprägt, sie sind "Meinungsbildner, Trendsetter und Multiplikatoren" und letztlich: die "Mitarbeiter von morgen". Die Langzeitstatistiken geben Varifast Recht: Während die Arbeitslosenzahlen in Deutschland über Jahrzehnte kontinuierlich angewachsen sind, weisen die Akademiker seit 1975 eine Arbeitslosenquote auf, die fast konstant bei drei bis vier Prozent geblieben ist.

So sind die Universitäten als Ort der Lehre auch der Platz, wo diese zukünftige Konsumenten-Zielgruppe im Gebrauch von Marken unterwiesen werden soll. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Ein besonders gutes Beispiel für diese Markenlehre ist Microsoft. Der Weltkonzern, den der Student Bill Gates einst mit seinem Kumpel Paul Allen in einer Garage gründete, ist nicht gerade als spendierfreudig bekannt. Bei Studenten werden die Redmonder jedoch ungewöhnlich freigiebig und verschenken zum Teil ihre Software-Produkte an den Hochschulen. So hatte die TU Harburg einen eigenen "Microsoft-Angestellten", der sogar Zugriff auf die internen Mail-Verteiler der TU hatte. Die Folge: Studenten konnten sich regelmäßig "traumhafter" Software-Angebote in ihrem Email-Postfach erfreuen.

Rekrutierung von Nachwuchs

Doch nicht nur auf die zukünftig gut gefüllten Geldbeutel haben es die Firmen abgesehen, auch der Nachwuchs soll direkt an der Uni rekrutiert werden. "Daimler-Chrysler builds cars and careers" ist auf einem Werbeplakat des Stuttgarter Autohauses an der TU Harburg zu lesen. Ein Student wundert sich im Internet-Forum der TU: "Auf dem Plakat sind sieben Autos und nur zwei Menschen. Für was machen die also Werbung?" Den Konsumenten oder den Entscheider von morgen?

"Studenten verdienen besseres" lautet der Werbespruch der Hamburger Sparkasse, eines Hauptsponsors der Uni Hamburg. Hoffentlich behält sie Recht.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.