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Kreditvergabe: Bloß nicht in der falschen Nachbarschaft wohnen

Ab 2018 kommen schwere Zeiten auf Verbraucher zu, denn dann greift eine neue EU-Verordnung. Kunden könnten dann keine Kredite mehr bekommen, wenn sie im falschen Viertel leben. Und auch ungeklärte Forderungen verschlechtern die Bonität.

Kreditwürdigkeit und Datenschutz: Verbraucherschützer schlagen Alarm

Kreditwürdigkeit und Datenschutz: Verbraucherschützer schlagen Alarm. Bald könnte die Anschrift Einfluss auf die Schufa haben.

Sie wollen einen neuen Handyvertrag - doch inzwischen hat der dritte Anbieter Sie als Kunde abgelehnt? Sie sind verwundert, denn schließlich haben Sie keine Verbindlichkeiten, einen ordentlichen Job und verfügen über ausreichend Einkommen. So könnte es Ihnen ab dem Sommer 2018 gehen, denn dann tritt eine neue Verordnung in Kraft. Und die sieht vor, dass künftig Nachbarn Einfluss darauf haben, ob Sie das neue Auto oder ein Eigenheim mit einem Kredit finanzieren oder an einen neuen Handyvertrag erhalten. Denn die Bonität eines ganzes Viertels geht dann in die Wertung der Kreditwürdigkeit ein.

In gut zwei Jahren greift eine neue EU-Datenschutzverordnung, die offenbar empfindlich in die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern eingreift, warnt nun der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die bisherigen strengen Standards, die in Deutschland gelten, würden aufgeweicht. Es drohe ein "massiver rechtlicher Rückschritt", warnte Klaus Müller, vzbv-Vorstand im "Handelsblatt".

Ungeklärte Forderungen verschlechtern Schufa-Bonität

So verhindert bislang das Bundesdatenschutzgesetz, dass ungeklärte Verbindlichkeiten Einfluss auf die Kreditwürdigkeit haben. Ungerechtfertigte Forderungen, die noch von Gerichten verhandelt werden müssen, dürfen in Deutschland seit 2010 nicht in das so genannte Scoring aufgenommen werden. Künftig fließen dann solche finanziellen Forderungen in die Bonitätsprüfung ein. 

Nachbarn können Schufa beeinflussen

Und auch die eigene Adresse steht dann einem Kredit oder Vertrag im Wege. Die EU-Verordnung sieht vor, dass die Anschrift mit in die Bonitätsbewertung aufgenommen wird. Zahlen also die Nachbarn ihre Handyrechnungen nicht pünktlich, haben sich mit dem Immobilienkredit verschätzt oder umgehen die Unterhaltszahlungen, könnten auch andere Verbraucher in dem Viertel künftig eine schlechtere Bonitätsbewertung bekommen. "Ganze Viertel oder Straßenzüge bekämen eine negative Kreditwürdigkeit bescheinigt", so Müller im "Handelsblatt". Bislang darf die Anschrift nicht allein für die Bewertung genutzt werden, ein weiteres Merkmal ist gesetzlich vorgeschrieben. 


Unbezahlte Rechnungen verschlechtern Bonität

"Für das Scoring gelten in Deutschland sehr detaillierte Vorgaben", erklärte Müller. Das sorge für Rechtssicherheit und nutze Verbrauchern und Unternehmen gleichermaßen. "Das Schutzniveau dürfen wir keinesfalls aufs Spiel setzen." Der Scorewert ergibt sich aus der Kredithistorie der Verbraucher. Die Anzahl der Konten, aber auch Handy- und Leasingverträge und unbezahlte Rechnungen fließen in diesen Wert ein. Mit Abstand größte Auskunftei ist die Schufa - die allerdings auf das so genannte Geo-Scoring verzichtet, das die genaue Anschrift mit in die Berechnung der Kreditwürdigkeit miteinbezieht.   

kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(