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Verbraucherzentrale Hamburg: KitKat-Riegel ist die "Mogelpackung des Monats"

Erst wurden die Riegel immer dünner, jetzt ist es auch noch einer weniger. Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert die erneute versteckte Preiserhöhung bei dem Nestlé-Schokoriegel KitKat Chunky und ernennt diesen zur Mogelpackung des Monats.

Kitkat

Hersteller Nestlé hat bei seinem Schokoriegel KitKat Chunky einen Riegel eingespart. Statt fünf sind nur noch vier Riegel in der Packung. Der Preis im Supermarkt liegt unverändert bei 1,99 Euro - macht eine versteckte Preiserhöhung von 25 Prozent. In den vergangenen Jahren hat Nestlé laut Verbraucherzentrale schon das Gewicht der einzelnen Riegel schrittweise von 50 auf 40 Gramm verringert, sodass der Name "chunky" (= klobig, bullig) auch nicht mehr so richtig passt. Nestlé begründet die Füllmengenreduzierung damit, dass andere KitKat-Sorten auch vier Riegel enthalten. (Stand: Mai 2020)

Preiserhöhungen mögen die Kunden nicht, daher sparen viele Hersteller lieber am Inhalt. Das kommt auf dasselbe heraus, fällt aber nicht so einfach auf. Die Verbraucherzentrale Hamburg schaut genau hin und kürt regelmäßig die "Mogelpackung des Monats".

Hersteller Nestlé hat bei seinem Schokoriegel "KitKat Chunky" einen Riegel eingespart. Statt fünf sind nur noch vier Riegel in der Packung. Der Preis im Supermarkt liegt unverändert bei 1,99 Euro - macht auf 100 Gramm gerechnet eine versteckte Preiserhöhung von 25 Prozent. In den vergangenen Jahren hat Nestlé laut Verbraucherzentrale schon das Gewicht der einzelnen Riegel schrittweise von 50 auf 40 Gramm verringert, sodass der Name "chunky" (= klobig, bullig) auch nicht mehr so richtig passt. Nestlé begründet die erneute Füllmengenreduzierung damit, dass andere KitKat-Sorten auch vier Riegel enthalten. 

Illustre Reihe von Mogelpackungen

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits viele namhafte Hersteller als Mogelpackung des Monats angeprangert. Der Schoko-Weihnachtsmann und der Schmunzelhase von Milka waren ebenso darunter wie die Pasta-Sauce Miracoli oder Müsli von Dr. Oetker. Milka-Hersteller Mondelez kritisierten die Verbraucherschützer auch für die Abkehr von der 100-Gramm-Standardgröße hin zu 93-, 87- oder 81-Gramm-Tafeln sowie die Schrumpfung einiger 300-Gramm-Großpackungen auf 270 oder 280 Gramm.

Einmal im Jahr lässt die Verbraucherzentrale unter fünf Kandidaten über die Mogelpackung des Jahres abstimmen. Für das Jahr 2019 erhielt der Spaghetti-Klassiker von Miracoli die Negativauszeichnung. Weitere Mogelpackungen der vergangenen Monate zeigt unsere Fotostrecke. 

++Hier finden Sie Mogelpackungen der Industrie, die bis heute in den Supermarktregalen stehen++

bak/kg