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Hitler-Tasse, Auschwitz-Shirt, Braunhemdgate: Die unglaublichsten Nazi-Pannen des Jahres

Ups, einmal nicht aufgepasst und schon hat man Adolf Hitler auf seine Kaffeesahne gedruckt. Oder einen Judenstern auf sein Shirt. Diese Nazi-Pannen empörten und amüsierten uns im vergangenen Jahr.

Missratenes Packungsdesign: Ariels Waschmittel mit dem Nazi-Code 88

Missratenes Packungsdesign: Ariels Waschmittel mit dem Nazi-Code 88

Wenn man als Firma mit gutem Ruf etwas vermeiden sollte, dann ist das ungewollte Nazi-Symbolik. Nicht alle Unternehmen haben das im abgelaufenen Jahr geschafft. Manche ließen sich von chinesischen Zulieferern Hitler-Konterfeis unterjubeln, andere beschäftigten Designer, die im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst haben. Wir haben die fünf peinlichsten Nazi-Momente 2014 noch einmal zusammengestellt. Als Mahnung für das kommende Jahr.

1. Ariel grüßt den Führer

Die Zahl 88 ist unter Neonazis ein Code für den verbotenen Hitlergruß, weil H der achte Buchstabe des Alphabets ist. Für ein Waschmittel, das nicht nur weiß, sondern rein wäscht und fast so heißt, wie die Nazis ihre angeblichen Herrenmenschen bezeichneten, ist das eine äußerst unglückliche Werbebotschaft.

2. Hitler-Tassen aus dem Möbelhaus

Ein Bielefelder Möbelhaus brachte im April versehentlich Tassen mit dem Konterfei von Adolf Hitler in Umlauf. Die Produkte kamen von einem chinesischen Zulieferer, der in Sachen Deutschland offenbar nicht ganz auf dem Laufenden war. 175 bereits verkaufte Tassen wurden zurückgerufen, der Rest vernichtet.

Die Tasse des Anstoßes: Bei genauem Hinsehen ist das Konterfei Adolf Hitlers zu erkennen

Die Tasse des Anstoßes: Bei genauem Hinsehen ist das Konterfei Adolf Hitlers zu erkennen

3. Brauner Kaffee aus der Schweiz

Eine Tochterfirma des Schweizer Handelsriesen Migros brachte im Oktober ebenfalls Adol-Hitler-Motive in Umlauf - in diesem Fall auf Kaffeerahmdeckeln. Auch den italienischen Faschisten Benito Mussolini gab es in der Sammeledition zum Kaffee. Migros entschuldigte sich für die geschmacklose Fehlleistung.

4. Auschwitz-Look bei Zara

Im August wartete der Bekleidungskonzern Zara mit einem groben Fehlgriff auf: Ein Shirt aus der Kinderkollektion erinnerte statt an Wilder Westen und Sheriffs vielmehr an Auschwitz und Judensterne. Nach einem Shitstorm zog Zara das Modell zurück.

5. Braunhemd-Gate beim ZDF

Ausgerechnet in einem braunen Hemd kündigte Morgenmagazin-Moderator Jochen Breyer einen Bericht über rechte Hooligans an. Entsetzte Zuschauerreaktionen waren die Folge. Zum Glück konnte das ZDF den Skandal mit folgender Erklärung schnell aus der Welt schaffen: Das Hemd war gar nicht braun, sondern olivgrün, was im Fernsehbild nur anders rüberkam.

Steht das braune Hemd für eine braune Gesinnung? Eine absurde Frage - und doch haben sich Zuschauer beim ZDF über die Kleidung von Moderator Jochen Breyer beschwert.

Steht das braune Hemd für eine braune Gesinnung? Eine absurde Frage - und doch haben sich Zuschauer beim ZDF über die Kleidung von Moderator Jochen Breyer beschwert.

bak
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