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Neujahrsvorsatz: Warum der Marlboro-Konzern bald keine Zigaretten mehr verkaufen will

Der weltgrößte Tabakkonzern Philip Morris warnt in großen Anzeigen in britischen Zeitungen vor Zigaretten – und erklärt, bald keine mehr verkaufen zu wollen. Hinter der Einsicht steckt vor allem wirtschaftliches Kalkül.

Zigaretten: Darum könnte Rauchen bald doppelt so teuer werden

Mit dem Rauchen aufzuhören, gehört zu den klassischen Neujahrsvorsätzen. In diesem Jahr hat sich niemand Geringeres als der weltgrößte Tabakkonzern Philip Morris dieses Ziel zu eigen gemacht. "Wir versuchen, die Zigaretten aufzugeben", erklärt der Marlboro-Konzern in einer großen Anzeigenkampagne in britischen Tageszeitungen. "Jedes Jahr hören viele Raucher auf. Jetzt sind wir dran", heißt es in der Anzeige weiter

Der Konzern setze sich zum Ziel, keine Zigaretten mehr in Großbritannien zu verkaufen, auch wenn das "nicht einfach" werde. Denn das Unternehmen, das mit dem Marlboro-Mann einst eine der bekanntesten Werbefiguren der Welt schuf, will sich natürlich nicht einfach auflösen. Stattdessen sollen die Gewinne künftig aus dem Verkauf von E-Zigaretten und erhitztem Tabak kommen. Diese seien für Millionen Männer und Frauen, die ansonsten mit dem Rauchen nicht aufhören könnten, die bessere Wahl, heißt es in der Anzeige.

Die Tabakwelt ändert sich

Auf den zweiten Blick ist der "Neujahrsvorsatz" von Philip Morris weniger revolutionär, als er zunächst erscheinen mag. Der Konzern reagiert damit auf den weltweiten Trend weg von klassischen Tabakprodukten hin zu Alternativen wie E-Zigaretten, die als weniger schädlich gelten. Dieser Trend hat die gesamte Branche erfasst.

Anzeige von Philipp Morris International

Anzeige von Philipp Morris International


Die mächtigen Tabakfirmen, die jahrzehntelang gegen strengere Regulierungen für Zigaretten lobbyierten, haben erkannt, dass sie den Wandel des Rauchverhaltens nicht aufhalten können und bringen nun selbst reihenweise Alternativen auf den Markt. Der Philip-Morris-Konkurrent Imperial Tobacco, Heimat berühmter Marken wie Gauloises, West und Davidoff, strich 2016 sogar das "Tobacco" aus dem Firmennamen und nennt sich nun "Imperial Brands".

Philip Morris will an die Spitze des Trends

Bemerkenswert ist aber dennoch, wie offensiv Philip Morris nun das Ende der Zigarettenära verkündet. Zwar verpflichtet sich der Konzern in seinem Neujahrsvorsatz nicht, zu einem bestimmten Termin den Verkauf von Zigaretten einzustellen. So weit geht es dann doch nicht. Dafür verspricht der Konzern für 2018 konkrete Schritte, mit denen Raucher dazu bewegt werden sollen, aufzuhören oder auf Alternativen umzusteigen (worauf der Konzern natürlich stark hofft).

So will Philip Morris eine Website aufsetzen, die Informationen bereitstellt, wie man mit dem Rauchen aufhört oder auf schonendere Produkte umsteigt. Zudem verspricht der Konzern, lokale Behörden in Gegenden mit besonders hoher Raucherdichte bei Angeboten zur Rauchentwöhnung zu unterstützen und will seinen Zigarettenpackungen Informationen über das Aufhören oder Wechseln beilegen.

Kritiker sehen in all dem lediglich den heuchlerischen Versuch, Tabakabhängige auf andere ungesunde Produkte umzuleiten und sich dort Marktanteile zu sichern. Und damit haben sie wohl auch nicht ganz unrecht. Nichtsdestotrotz finden sich in Philip Morris' Neujahrsanzeige auch Aussagen wie: "Mit dem Rauchen aufzuhören – oder niemals anzufangen – ist immer das Beste." Ein solcher Satz in der Anzeige eines Tabakkonzerns wäre vor wenigen Jahren noch unvorstellbar gewesen.

Zigaretten: Darum könnte Rauchen bald doppelt so teuer werden
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(