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Rückrufe und Produktwarnungen: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück

Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++ Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++ Metallteilchen: Nusweet ruft Nuss-Nougat-Creme zurück +++ Erstickungsgefahr: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++ Aktuelle Rückrufe und Produktwarnungen.

Iglo Petersilie

Eine Charge dieser Petersilie könnte mit Bakterien befallen sein.

+++ 2. Juni: Iglo ruft Petersilie nach Bakterienfund zurück +++

Iglo ruft vorsorglich Tiefkühl-Petersilie mit dem Haltbarkeitsdatum 01.2019 zurück. Grund für den Rückruf ist, dass bei einer Probe der betroffenen Charge Verotoxin bildene E.coli-Baktierien gefunden wurden. Diese könnten bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen, heißt es auf der Iglo-Webseite. Die betroffene Charge wurde an Lidl, Netto und Penny geliefert. Kunden können die Packung an den Hersteller senden und bekommen ihr Geld zurück. Auf seiner Homepage erklärt Iglo, wie sie erkennen, welche Packungen betroffen sind. 

+++ 31. Mai: Schimmelpilzgift in edelsüßem Paprika-Gewürz +++

Rückruf Produktwarnung Gewürz Paprika Edelsüß

Das Gewürz vertreibt der Hersteller unter den Marken Sahra und Hira

Hersteller

Das Unternehmen Giba Gewürze ruft sein edelsüßes Paprika-Gewürz zurück. In dem Produkt wurde das Schimmelpilzgift Ochratoxin A festgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffen ist die Ware der Marken Sahra und Hira mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und der Chargennummer L.218.G.B. Das Gewürz wurde in verschiedenen Verpackungsgrößen vertrieben. 

Eine Untersuchung ergab laut Hersteller eine Überschreitung der Höchstmenge des Giftes. Verbrauchern wird vom Verzehr abgeraten, da Ochratoxin in hohen Dosen als Nervengift wirkt Bei Rückgabe der Ware wird der Kaufpreis erstattet.

+++ 29. Mai: Nuss-Nougat-Creme wegen Metallteilchen zurückgerufen +++

Weil in einem Glas Verunreinigungen mit Metallteilchen gefunden wurden, ruft die Nusweet GmbH aus Hamburg ihre Nuss-Nougat-Creme zurück. Nach Angabe des Herstellers sind nur Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 9.10.2019 betroffen und sollten nicht mehr verzehrt werden. Die entsprechende Ware kann in jedem Geschäft, in dem sie gekauft wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Rückrufe und Produktwarnungen

Rückrufe und Produktwarnungen: Nuss-Nougat-Creme "Nusweet" wegen Metallteilchen zurückgerufen

+++ 28. Mai: Hersteller ruft Puzzle-Matte für Kinder zurück +++

Das Unternehmen Celexon ruft derzeit eine von ihm hergestellte Puzzle-Matte für Kinder aus Schaumstoff zurück. "Es besteht im Einzelfall die Gefahr, dass sich verschluckbare Kleinteile aus den Einzelmatten mit dem „@-Zeichen“ und dem Innenteil der Ziffer „4“ lösen können", heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Kleinkinder unter drei Jahren diese Teile verschlucken könnten. Im schlimmsten Fall besteht Erstickungsgefahr. Die Matten sind unter anderem über Amazon erhältlich. Detaillierte Hinweise zur Rückgabe gibt das Unternehmen ebenfalls auf seiner Internetseite.

+++ 24. Mai: Sturzgefahr: Ikea ruft "Sladda"-Fahrrad zurück +++

Rückrufe Ikea Fahrrad Sladda

Ikea verkauft das Fahrrad seit August 2016

Hersteller

Die Fahrt mit dem Ikea-Fahrrad "Sladda" könnte in einem Sturz enden: Wie der Möbelhersteller bekannt gab, gibt es Probleme mit dem Antriebsriemen. Dieser könne plötzlich reißen, wodurch es zu Stürzen kommen kann. Elf Vorfälle dieser Art wurden demnach bereits gemeldet, zwei Radfahrer hätten leichte Verletzungen davongetragen. 

Ikea ruft das Fahrrad mit einem Felgendurchmesser von 26 bzw. 28 Zoll nun zurück. Kunden können das Rad sowie darauf abgestimmtes Zubehör in jedem Einrichtungshaus des schwedischen Unternehmens zurückgeben. Ein Kaufbeleg ist dabei nicht erforderlich.

+++ 24. Mai: Süßes Popcorn verunreinigt - Rückruf +++

Der Hersteller XOX Gebäck GmbH ruft sein Produkt "Popcorn süß" zurück. In der Süßigkeit wurde eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden festgestellt. Dabei handelt es sich um natürliche Inhaltsstoffe bestimmter Pflanzen wie etwa Stechapfel und Tollkirsche. Tropanalkaloide können Sehstörungen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit auslösen, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heißt.

Rückruf süßes Popcorn XOX

XOX Gebäck hat das süße Popcorn unter anderem bei Edeka vertrieben

Hersteller

Betroffen seien demnach die Marken "Gut & Günstig" und "American Style" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2.10.2018, 3.10.2018 und 4.10.2018. Das Popcorn wurde demnach bei Netto, Edeka und Marktkauf vertrieben. Kunden können die Packungen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. 

+++ 23. Mai: Käsehersteller ruft Roquefort wegen Ehec-Fund zurück +++

Eine französische Firma ruft nach einem Ehec-Fund einen bundesweit verkauften Roquefort-Käse zurück. Betroffen sei der Artikel "Roquefort AOP Cantorel 1,4 kg" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.6.2018, wie das Unternehmen Les Fromageries Occitanes mitteilte.

Bei der Charge seien Shigatoxin-produzierende E.-coli-Bakterien nachgewiesen worden, hieß es in der im Verbraucherportal "Lebensmittelwarnung.de" verlinkten Mitteilung. Der Artikel sei bundesweit an Käsetheken verkauft worden.

Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Ehec-Erkrankung meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln. Selten kann es, vor allem bei Kleinkindern, in einem zweiten Krankheitsschub einige Tage nach Einsetzen des Durchfalls zu einem akuten Nierenversagen kommen.

+++ 22. Mai: Kaufland-Mandeln wegen Salmonellen zurückgerufen +++

Wegen eines Salmonellen-Fundes hat die Supermarkt-Kette Kaufland eine bestimmte Sorte Mandeln aus dem Verkauf genommen. Betroffen von dem Rückruf sei der Artikel "K-Classic Mandeln ganz 200g" mit der Nummer 4337185307874 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.2.2019, teilte der Lieferant, die Hamburger nutwork Handelsgesellschaft mb mit. In der Charge L 0230 wurden demnach bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Diese könnten Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr der Nüsse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum werde abgeraten. "Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons", hieß es.

+++ 18. Mai: Wegen Hepatitis-Viren: Lidl ruft Salat zurück +++

Discounter Lidl ruft seine Kunden dazu auf, einen bestimmten Salat des niederländischen Herstellers Heiploeg in die Filialen zurückzubringen. In einer Packung des betroffenen Produktes wurden Hepatitis-E-Viren nachgewiesen. Diese können schwere Leberentzündungen verursachen. Von dem Rückruf sei ausschließlich das Produkt „Wakame Salat – Meeresalgen Natur, 100 g“ mit Verbrauchsdatum bis einschließlich 05. Juni 2018 betroffen, heißt es auf der Webseite von Lidl. Die Packungen wurden aus dem Verkauf genommen, der Kaufpreis wird bei Rückgabe auch ohne Kassenbon erstattet.

+++ 17. Mai: Verdacht auf Kolibakterien in Weichkäse +++

Rückruf Weichkäse Reblochon de Savoie

Die französische Molkerei Fromagerie Chabert ruft den Reblochon de Savoie zurück (Symbolbild)

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Verbraucher sollten die Packung des Weichkäses Reblochon de Savoie vor dem Verzehr genau prüfen. Denn der Hersteller ruft die Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 2. April und 24. Juli zurück. Es besteht der Verdacht, dass der Käse mit Kolibakterien verunreinigt ist. Betroffen seien laut einer Mitteilung der französischen Firma Fromagerie Chabert die 450-Gramm-Packungen des Reblochon de Savoie au lait cru, die mit dem Identitätskennzeichen FR 74-096-050 CE sowie einer mit "8CR" beginnenden Losnummer gekennzeichnet sind. Diese Produkte sollten nicht verzehrt und stattdessen zurückgegeben werden.

+++ 11. Mai: VW ruft Polo- und einige Seat-Modelle zurück +++ 

Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.

Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert.

+++ 5. Mai: Aldi ruft explosive Salzsteine für den Backofen zurück +++ 

rückrufe salzsteine

Aldi Süd ruft diese Salzsteine zurück, die unter Umständen im Ofen explodieren können

Aldi Süd ruft nun auch offiziell Salzsteine des Lieferanten "Karpati Handels GmbH" zurück. Es könne bei dem Naturprodukt nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es Luft oder Wassereinschlüsse gebe, heißt es auf der Webseite des Discounters. "Der Salzstein kann daher unter bestimmten thermischen Bedingungen in Einzelfällen zerspringen", schreibt Aldi Süd. Ein Verletzungsrisiko könne nicht ausgeschlossen werden. Die Zweierpackung kann in allen Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird dann erstattet.

+++ Der stern hatte bereits vor einigen Tagen über die explosiven Ofensteine berichtet, nachdem Kunden im Netz diverse Vorfälle öffentlich gemacht hatten. +++

+++ 2. Mai: Fünf Supermarkt-Ketten rufen Salmonellen-Eier zurück +++

Fünf Supermärkte rufen Eier wegen Salmonellen-Befalls zurück

Die mit Salmonellen infizierten Eier wurden bei Aldi, Lidl, Netto und weiteren Supermärkten verkauft

Picture Alliance

Wegen Salmonellen-Befalls hat die Firma Inter-Ovo Eier aus Freilandhaltung zurückgerufen, die in einer Reihe von Bundesländern unter verschiedenen Markenbezeichnungen verkauft wurden. Betroffen sind den Angaben zufolge ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974, die als Stempelaufdruck auf den Schalen zu finden ist. Die Mindesthaltbarkeitsdaten liegen zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018. Die Eier sind bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka in mehreren Bundesländern verkauft worden.

Vom Verzehr sowie von der Zu- und Verarbeitung der betroffenen Eier wird dringend abgeraten. Kunden können die Eier auch ohne Vorlage des Kassenbons in den jeweiligen Supermärkten zurückgeben. Eine typische Salmonellen-Infektion führt zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen.

+++ 30. April: Mögliche Verletzungsgefahr bei Block-House-Broten +++

Weil nicht ausgeschlossen werde könne, dass während der Produktion Bruchstücke eines Maschinenkleinteils in die Erzeugnisse gelangt seien, ruft Die Firma Block Foods AG zwei Brotsorten vorsorglich zurück. Konkret betroffen sind demnach folgende Produkte:

  • "Block House Brot Knoblauch", Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 20.05.2018
  •  "Block House Brot Kräuterpesto", MHD: 20.05.2018

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr wird vom Verzehr abgeraten. Kunden können die vom Rückruf betroffene Ware gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Filiale des Erwerbs oder direkt bei der Block Foods AG - auch ohne Vorlage eines Kassenbeleges - zurückgeben, heißt es.

+++ 28. April: Inter Ovo ruft nach Salmonellen-Fund Eier zurück +++

Gutsglück eier

Bei Freiland-Eiern von "Gutsglück" wurden Salmonellen gefunden 

Die Firma Inter Ovo ruft Freiland-Eier der Marke "Gutsglück" zurück. In einer Packung wurden Salmonellen nachgewiesen. Die betroffene Ware wurde in Norma-Filialen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern verkauft, ist aber bereits seit dem 21. April 2018 nicht mehr erhältlich. Kunden, die Freiland-eier von "Gutsglück" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29. April. 2018 noch in Ihrem Haushalt haben, werden gebeten, diese nicht mehr zu verzehren und können die Packung in der Filiale auch ohne Kassenbon zurückgeben. Der Kaufpreis wird dann erstattet.

+++ 25. April: Rückruf von bei Aldi Süd und Rewe verkauften Salami-Sticks +++

rückruf produktwarnung - salamisticks

Bilder der betroffenen und bei Rewe und Aldi Süd vertriebenen Salami-Sticks

Die Mühlen Gruppe ruft zwei bei Aldi Süd und Rewe verkaufte Salami-Produkte zurück. In Labor-Kontrollen seien vereinzelt Salmonellen in den Wurstwaren festgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. Man rate daher dringend vom Verzehr der Produkte ab. Konkret betroffen sind demnach:

  • bei Aldi Süd vertriebene "Marten Salametti Minisalamis-Geflügel" (100g-Packung) mit den Mindeshaltbarkeitsdaten 11.5.2018 und 18.5.2018
  • bei Rewe verkaufte "Wilhelm Brandenburg - Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel" (90g-Packung) mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 5.6.2018

Die betroffenen Artikel sind dem Unternehmen zufolge aus dem Verkauf genommen worden. Kunden können die gekauften Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben, heißt es von der Mühlen Gruppe.

+++ 25. April: Kolibakterien: Camembert aus der Normandie zurückgerufen +++

Wegen einer Verunreinigung mit Kolibakterien hat ein französisches Unternehmen Camembert aus der Normandie zurückgerufen. Es seien alle Bundesländer mit Ausnahme Thüringens, Brandenburgs und des Saarlands betroffen, hieß es am Mittwoch auf dem Internetportal www.lebensmittelwarnung.de.
Der Camembert stammt vom Unternehmen Fromagerie du Plessis aus der Gemeinde Saint-Loup-de-Fribois. Betroffen seien verschiedene Chargen des Produkts Camembert de Normandie mit den Haltbarkeitsdaten 29. April sowie 02. und 05. Mai 2018. Kunden, die den Camembert bereits gekauft haben, sollten ihn in den Handel zurückbringen. Wer das Produkt aus der Normandie bereits gegessen hat, solle bei Symptomen einen Arzt aufsuchen.

+++ 24. April: Reparatur erforderlich: Ikea ruft Gaskochfeld zurück+++ 

Bei Gaskochfeldern von Ikea wurde ein falsches Ventil installiert. Der Möbelriese ruft die Brenner mit dem Namen Eldslaga daher zur Reparatur zurück. Betroffen seien Kochfelder, die Kunden vor dem 1. Januar 2018 gekauft haben, teilte das Möbelhaus am Dienstag mit.

Bei dem Rückruf handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, eine erhöhte Brand- oder Explosionsgefahr bestehe aber nicht. Dennoch sollten Besitzer die Kochfelder in der oberen rechten Position vorerst nicht mehr benutzen. Die Reparatur müsse durch den Kundendienst vorgenommen werden und sei kostenlos. Das falsche Gasventil führt laut Ikea zu Emissionswerten von Kohlenmonoxid, die über den EU-Anforderungen liegen.

Gaskochfeld Ikea

Betroffen ist das Ikea-Gaskochfeld Eldslaga

Hersteller

Kunden können einen Reparaturtermin unter 069/29993602 vereinbaren.

+++ 19. April: Fremdkörper im Produkt: Rügenwalder ruft "Mühlenmett" zurück +++

Aufgrund von möglichen Fremdkörpern im Produkt ruft die Firma Rügenwalder eine Charge "Mühlenmett" zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Sorten "Zwiebelmettwurst". "Schinken-Zwiebelmettwurst", sowie "Zwiebelmettwurst Jäger Art"(jeweils in der 100-Gramm-Packung) betroffen. Es handelt sich dabei um die Charge mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 12.05.2018. Hintergrund sei laut Unternehmen ein Fehler bei der Fertigung, sodass nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich im Produkt scharfkantige Kunststoffteile befinden. Beim Verschlucken dieser Teile kann es zu gesundheitlichen Einschränkungen kommen. Vom Verzehr des betroffenen "Mühlenmetts" wird abgeraten. 

+++ 28. März: Airbag-Probleme: Toyota ruft erneut rund eine Million Autos zurück +++

Wegen eines möglichen Airbag-Defekts ruft Toyota erneut rund eine Million Autos zurück - davon 210.000 in Europa. Das teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla Rumion. Die Autos sind mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgestattet. Bei langer Einwirkung von Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen. Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hatte Takata im Juni vergangenen Jahres in Japan und den USA Insolvenz angemeldet - nicht aber die Tochterfirma in Europa. Der chinesisch-amerikanische Autozulieferer KSS gab im November 2017 bekannt, Takata für 1,35 Milliarden Euro zu übernehmen. Die mehr als 3000 Takata-Mitarbeiter in Deutschland könnten zu unveränderten Konditionen im neuen Konzern arbeiten, sagte ein Firmensprecher.

+++ 22. März: Molkerei Deutsche Milchkontor ruft Quark zurück +++

Deutschlands größte Molkerei Deutsche Milchkontor ruft eine Vielzahl von Quarksorten zurück. Die Firma könne nicht ausschließen, dass sich im Produkt spitze Metallteile befänden. Diese können Verletzungen beim Verzehr verursachen. Grund dafür ist laut dem Unternehmen ein Defekt an der Abfüllanlage. Betroffen sind Produkte von Milram sowie bei Rewe und Penny erhältliche Quarks, wie der Konzern in einer Pressemitteilung am Mittwoch bekanntgab. Es handelt sich um Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.03. bis einschließlich 18.04.2018. Kunden können die Produkte in den Läden zurückgeben, den Kaufpreis bekommt man auch ohne Kassenbon erstattet. Die einzelnen Produkte und Marken sind auf der Internetseite lebensmittelwarnung.de einsehbar, dort hat das Portal die entsprechende Presseinformation eingestellt.

Speisequark der Rewe-Eigenmarke

Auch Quarksorten der Rewe-Eigenmarke sind betroffen. 

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+++ 20. März: Aldi Süd ruft tiefgefrorene Süßspeisen zurück +++

Tiefgefrorene Süßspeisen des Herstellers Condeli GmbH könnten zur Gefahr für Allergiker werden. Die Firma könne nicht ausschließen, dass in der Nuss-Zucker-Mischung der "Süßen Knödel" Spuren von Cashewnüssen enthalten sind, teilt Aldi Süd auf seiner Webseite mit. Dies sei jedoch nicht auf dem Etikett deklariert, weshalb Gefahr für Kunden mit Cashewnuss-Allgerie besteht. Aldi Süd rät Betroffenen von dem Verzehr des Produktes ab und fordert zur Rückgabe der "Süßen Knödel" auf.

Der Discounter hat die Produkte als Aktionsware ab dem 6. Januar vertrieben. Laut Mitteilung sind folgende Sorten betroffen:

  • "Erdbeer-Fruchtknödel" (MHD 12.12.2018),
  • "Marillen-Fruchtknödel" (MHD 4.12.2018) und
  • "Nougat-Knödel" (MHD 27.11.2018)

Diese Condeli-Produkte können in Aldi-Süd-Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

+++ 19. März: Flasche kann platzen – Produktwarnung für Rheinhessen Dornfelder +++

Die Wein- und Sektkellerei Einig-Zenzen aus Rheinland-Pfalz hat eine Warnung vor möglicherweise platzenden Weinflaschen aus ihrem Sortiment ausgesprochen. Betroffen ist eine Charge Dornfelder Rheinhessen Qualitätswein (lieblich) aus dem Jahr 2016 in der 750ml-Flasche. Das berichtet das Warnportal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Betroffen ist die Chargennummer 4 907041 293 17. Das Produkt wird deutschlandweit verkauft. Durch die Nachgärung des Weines entstehe ein Druck innerhalb der Flasche. Vor allem bei Flaschen mit Schraubverschluss sei die Platzgefahr deshalb relativ hoch. Der Dornfelder mit Korkverschluss könne aber nicht ganz von der Gefahr ausgeschlossen werden. Hier könne sich der Korken lösen und aus der Flasche herausgepresst werden.

+++ 16. März: Hersteller ruft "Chipsfrisch ungarisch" zurück - falsch abgefüllt +++

Der Kölner Hersteller Intersnack Knabber-Gebäck hat einen Rückruf für das  Produkt "Chipsfrisch ungarisch" gestartet. In die Kartoffelchips-Tüten "Chipsfrisch ungarisch 175g" mit der Chargennummer LGQ07 E 25.06.2018 seien  irrtümlicherweise die Geschmacksrichtung "Sour Cream" abgefüllt worden, so der Hersteller. Diese enthalte aber das Allergen Milch, das nicht auf der Verpackung deklariert sei.

Das Unternehmen versicherte, dass die Qualität der Ware einwandfrei sei. Allerdings wolle sie Personen mit Milcheiweißallergie vor dem Verzehr der falsch abgepackten Chips schützen. Das gekaufte Produkt könne per Post ohne Bon an den Hersteller zurückgeschickt werden. Die Kunden erhalten dann ein neues Produkt.

Wer jetzt auf seiner Chipstüte nachsehen will: Die Kodierung befindet sich auf der Rückseite der Verpackung in der oberen linken Ecke.

+++ 14. März: Holzstücke in "Knusper Müsli weniger süß" von Gut & Günstig +++

Wegen möglicher Holzstücke in der Müsli-Packung hat der Lebensmittelhersteller Devauge Gesundkostwerk eines seiner Produkte zurückgerufen. Betroffen ist das "Knusper Müsli weniger süß" mit der Bezeichnung "Gut & Günstig", im 600-Gramm-Karton mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.11.2018, wie das Unternehmen aus Lüneburg am Mittwoch mitteilte. Das Müsli werde bundesweit vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten. Beide Unternehmen hätten das Produkt aus dem Verkauf genommen. Kunden können die zurückgerufenen Packungen zurückgegeben und bekommen das Geld erstattet.

Im "Knusper Müsli weniger süß" von "Gut & Günstig" (Symbolbild) könnten Holzstücke verborgen sein

Im "Knusper Müsli weniger süß" von "Gut & Günstig" (Symbolbild) könnten Holzstücke verborgen sein

DPA


+++ 14. März: Brandgefahr bei einer Mini-Fritteuse von Aldi Süd +++

Aldi-Süd hat den Verkauf einer Mini-Fritteuse gestoppt und ruft das Produkt zurück: Wie Aldi-Süd und zudem auch die Hofer AG in Österreich und Aldi-Schweiz informieren, geht es um die "Ambiano Mini-Fritteuse" des Lieferanten Petermann GmbH & CO. KG, die seit dem 15. Februar verkauft worden war. In Einzelfällen bestehe die Gefahr eines elektrischen Fehlers, der zu einem Brand der Fritteuse führen könne, teilte Aldi Süd mit. Das Produkt könne in allem Aldi Süd-Filialen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis von 17,99 Euro bekämen die Kunden auch ohne Kaufbeleg erstattet.


+++ 2. März: Knüppelsalami bei Lidl könnte Plastikteile enthalten +++ 

Der Hersteller EWG Eberswalder Wurst GmbH warnt vor dem Verzehr der "Eberswalder Original Schorfheider Knüppelsalami, 250 g". Entsprechende Produkte mit dem MHD 4. März 2018 und der Losnummer L10446 könnten rote Plastikfremdkörper enthalten, teilt die Einzelhandelskette Lidl mit.

Knüppelsalami der EWG Eberswalder Wurst GmbH

Betroffen sind Produkte mit dem MHD 4. März 2018

Die Salami, die in Filialen in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein vertreiben wird, wurde aus dem Verkauf genommen. Der Hersteller ruft bereits gekaufte Ware zurück. Käufer können das Produkt in allen Lidl-Filialen zurückgeben  und erhalten den Kaufpreis zurück.

+++ 2. März: XOX ruft "Edlen Veggie-Mix" zurück +++

Das Hamelner Unternehmen XOX Gebäck GmbH ruft seinen "Edlen Veggie-Mix" in der 80-Gramm-Packung zurück. In einer auf dem Portal "lebensmittelwarnung.de" veröffentlichten Pressemitteilung gibt der Hersteller bekannt, dass Salmonellen in dem Produkt gefunden wurden. Da diese Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können, sei von dem Verzehr dringend abzuraten.

XOX hat den Veggie-Mix mit dem MHD 5. Juni 2018 auf dem Verkauf nehmen lassen. Kunden, die das Produkt erworben haben können es in den Märkten zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Der Hersteller beliefert Filialen der Einzelhandelsketten Citti, Hit, Marktkauf, Metro, Netto und Rewe.

+++ 27. Februar: Rückruf von Mineralwasser bei Netto: Veränderter Geschmack und Geruch +++

Die Firma "Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH“ hat einen Rückruf für sein bei Netto verkauftes Mineralwasser "Regensteiner" ausgegeben. Hintergrund des Rückrufes sei ein veränderter Geschmack und Geruch. Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Betroffen ist das Produkt "Regensteiner Mineralbrunnen Quelle" in der 0,7 Liter Mehrweg-Glasflasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.02.2020. Das Wasser wurde in Netto-Filialen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen verkauft. Kunden sollten vor dem Trinken des Mineralwassers vorsichtshalber dran riechen. Das Produkt kann ohne Vorlage des Kassenbons an der Kasse umgetauscht werden. Die Kosten werden erstattet.

+++ 27. Februar: Rückruf von Pintoy-Autos: Erstickungsgefahr durch Kleinteile +++

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX warnt vor Holz-Rennwagen der Firma Pintoy. Die Spielzeugautos seien insofern eine Gefahr für Kleinkinder, da die Motor- und Reifenteile des Produkts sich leicht lösen. Kinder könnten die Teile verschlucken, es bestehe Erstickungsgefahr. Das Spielzeug der Firma Pintoy hat den Namen "Rennauto" und trägt die Modellnummer 1609. RAPEX empfiehlt, die entsprechende Ware sorgfältig auf Vollständigkeit und Robustheit zu prüfen. Das Produkt ist in Deutschland erhältlich und wird in Thailand hergestellt. 

+++ 23. Februar: Ikea ruft Schaumkonfekt zurück +++

Mit einer ungewöhnlichen Begründung hat Ikea sein Schaumkonfekt "Godis Paskkyckling" zurückgerufen: Die Süßigkeiten - umgangssprachlich auch als "Mäusespeck" bekannt, könnten durch echte Mäuse verunreinigt worden sein, die in eine Lebensmittelfabrik eingedrungen waren, teilte das Unternehmen am Freitag im hessischen Hofheim mit.
Betroffen von dem Rückruf sind alle 100-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 23. Oktober 2018 und dem 26.
Januar 2019. Kunden, die das Produkt gekauft haben, könnten es - auch ohne Kassenbon - in jeder Filiale zurückgeben. "Wir sehen diesen Produktrückruf als notwendigen Schritt an, um unseren hohen Standards gerecht zu werden", teilte Ikea mit.

+++ 20. Februar: Lidl ruft Blätterteig wegen möglicher Metallteile zurück +++

Wegen möglicher Metallteile hat der Discounter Lidl einen bestimmten Blätterteig zurückgerufen. Das Produkt "chef select Blätterteig, 275g" des österreichischen Herstellers Wewalka (Sollenau) habe ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis 10.03.2018, wie Lidl mitteilte. Betroffen sind den Angaben zufolge die Länder Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Das Unternehmen hatte bereits vor einer Woche vor dem Verzehr des Produkts gewarnt - allerdings mit dem Haltbarkeitsdatum 08.03.2018. Dies galt für Teile Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens. Wegen neuer Erkenntnisse und "um jegliches Risiko für die Verbraucher auszuschließen", sei die Rückrufaktion nun ausgeweitet worden. Der Rückruf betrifft demnach die Produkte mit beiden Haltbarkeitsdaten. Um sich nicht zu verletzen, sollten Kunden den Blätterteig nicht essen, sondern zu Lidl zurückbringen, so das Unternehmen. Das Geld werde mit und ohne Kassenbon erstattet.

+++ 19. Februar: Aldi Nord: Mögliche Verätzungsgefahr durch Pampers +++

Pampers Rückruf Aldi Nord

Aldi Nord ruft Pampers-Packungen zurück


Aufgrund eines Fehlers in Aldi Nords Logistikkette sind die "Pampers Windeln Jumbo Pack", Größe 4 und Größe 5 mit einer ätzenden Flüssigkeit in Kontakt gekommen. Betroffen sind ausschließlich einzelne Packungen. Es besteht in diesem Fall die Gefahr von Hautreizungen und -verätzungen. Es handelt sich um Aktionsware, die seit dem 2. Februar verkauft wurde. Pampers bei anderen Händlern sind nicht betroffen.
Betroffene Produkte erstattet Aldi Nord in seinen Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück.

+++ 19. Februar: Italienische Konditorei ruft Kuchenschnitten zurück +++

Die italienische Konditorei Stabinger hat mehrere Kuchensorten zurückgerufen. Produkte wie "Gedeckter Apfelkuchen" oder "Ricottatörtchen Erdbeere" könnten Metallfragmente enthalten und sollten daher vorsorglich nicht verzehrt werden, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt seien acht Sorten Schnittkuchen betroffen. Unklar war zunächst, in welchen Supermärkten das Gebäck verkauft wurde und ob Käufer die Produkte zurückbringen können. Zurückgerufen hat das Unternehmen Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 22.02.2018, 27.02.2018 und 01.03.2018. Von dem Rückruf sind folgende Länder betroffen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen, wie das Unternehmen und das Portal Lebensmittelwarnung.de berichteten. Diese Internetseite wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben.

+++ 14. Februar: Bei Lidl und Aldi verkaufter Blätterteig enthält möglicherweise Metall +++

Wewalka, ein österreichischer Hersteller von Frischteigen, ruft Blätterteig zurück. In dem Produkt könnten Metallfremdkörper enthalten sein, heißt es in einer Kundeninformation. Verbraucher sollten wegen der möglichen Verletzungsgefahr auf den Verzehr des Blätterteigs verzichten. 

Das Produkt wurde bei Lidl als "chef select Blätterteig" in Teilen Nordrhein-Westfalens und Baden-Württembergs über den Discounter Lidl vertrieben. Dieser hat die betroffene 275g-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.03.2018 aus dem Verkauf genommen. Kunden, die das Produkt gekauft haben, können es in allen Filialen auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben. 

Rückruf Blätterteig Aldi

Auch in Aldi-Nord-Filialen war der Blätterteig im Verkauf

Auch bei Aldi Nord war das Produkt erhältlich. Der Discounter nimmt den "Cuisinette Frischteig, Sorte: Blätterteig" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09.03.2018 ebenfalls zurück. Wewalka lieferte den Teig an Aldi-Filialen in 14 Städten. Eine Liste hat der Discounter auf seiner Website veröffentlicht.

+++ 12. Februar: Ritzenhoff & Breker ruft Kaffee- und Teebecher zurück 

Das deutsche Traditionsunternehmen Ritzenhoff & Breker ruft vorsorglich Kaffee- und Teebecher seiner seit Oktober 2017 vertriebenen "Indigo"-Serie zurück. Grund dafür sei, dass an den Trinkrändern der betroffenen Produkte erhöhte Kobalt-Werte festgestellt worden seien, teilte die Firma in einem auch online publik gemachten Sicherheitshinweis mit. "Es besteht das Risiko, dass der Trinkrand metalllässig ist", führt Ritzenhoff & Breker aus. Demnach könne übermäßiger Konsum von Kobalt die Gesundheit gefährden. "Auch wenn es für Keramik derzeit keine verbindlichen Vorgaben für den Kobalt-Gehalt gibt, möchten wir aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes mit dem vorsorglichen Rückruf der Kaffee- und Teebecher etwaig denkbaren Risiken vorbeugen", heißt es.

Folgende Becher-Chargen sind von dem Rückruf betroffen und sollten nicht mehr benutzt werden:

Kunden können betroffene Becher im Handel zurückgeben oder an das Unternehmen senden. Der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 9. Februar: Hepatitis-Fälle in Dänemark – Nutwork ruft Datteln zurück+++

Der Nahrungsmittelhändler Nutwork ruft nach Deutschland importierte Datteln der Firma RM Import zurück. Grund hierfür sind Mutmaßungen über einen Zusammenhang zwischen einigen Fällen von Hepatitis A in Dänemark und dem Konsum der Datteln. Das Portal "Lebensmittelwarnung.de" veröffentlichte am Freitag eine Mitteilung der Handelsgesellschaft Nutwork, in der es heißt, dass die Hepatitis-Fälle in Dänemark mit dem Konsum der Datteln von RM Import zusammenhängen könnten. Es handele sich laut Angaben um das Produkt "Juicy Dates, RM Import" in der 400 Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.06 und 28.01 dieses Jahres. Wer die entsprechenden Datteln verzehrt hat und Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Gelbsucht bemerke, der solle ärztlichen Rat aufsuchen.

+++ 9. Februar: Aldi Nord ruft "Pampers"-Windeln zurück wegen ätzender Flüssigkeit+++

Der Discounter Aldi Nord ruft die "Jumbo Packs" von "Pampers" zurück, die Anfang Februar als Aktionsartikel in den Filialen verkauft wurden. Aufgrund eines Fehlers seien die Windeln der Größe 4 und 5 mit ätzender Flüssigkeit in Berührung gekommen, wie das Unternehmen mitteilte. Wer in Kontakt mit der Flüssigkeit gekommen ist, der habe mit Hautreizungen, im schlimmsten Fall mit Verätzungen zu rechnen. Kunden können die betroffenen Packungen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 

+++ 7. Februar: Verseuchte Eier: Verkauf auch bei Rewe und Edeka +++

Auf den Schalen der Eier aus Bodenhaltung vom Geflügelhof Ertl KG wurden C.coli-Bakterien entdeckt. Diese können Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber verursachen. Wie das Portal "Lebensmittelwarnung.de" des Bunds und der Länder mitteilt, ruft das Unternehmen die Hühnereier nun zurück. Das Produkt der Güteklasse A sowie Gewichtsklasse M wurde demnach in Filialen von Rewe und Edeka in Ober- und Niederbayern und der Oberpfalz verkauft. Verbraucher, die Eier mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.02.2018 gekauft haben, können den Artikel auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Die Gefahr einer Erkrankung besteht nicht, wenn die Eier nach dem Durchgaren verzehrt wurden.

+++ 6. Februar: Albert Schiller KG ruft Leberwürstchen zurück +++

Wer zwischen dem 29. Januar und 2. Februar das Produkt "Schiller Leberwürstchen frisch" bei Edeka gekauft hat, sollte vom Verzehr eventuell absehen: Der Hersteller Albert Schiller KG ruft die Wurst wegen eines roten Plastikteils, das in einer Wurst gefunden wurde, zurück. Betroffen ist eine Charge, die in insgesamt 19 Edeka-Filialen verkauft wurde. Eine Liste der Märkte hat der Hersteller hier veröffentlicht. Andere Chargen oder Produkte der Firma sollen nicht betroffen sein.

Das Produkt wurde nach dem Fund des Fremdkörpers umgebend aus dem Verkauf genommen. Verbraucher, die die Leberwurst gekauft haben, bekommen den Kaufpreis ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

+++ 29. Januar: Iglo ruft Rahmspinat zurück +++

Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo ruft Rahmspinat einer bestimmten Charge zurück und warnt vor dem Verzehr der betroffenen Produkte. Einige kleine Plastikteile aus dem Freilandanbau seien in die Spinat-Verpackungen geraten, teilte die Firma am Montag in Hamburg mit. Die acht Millimeter langen und vier Millimeter breiten Teile könnten scharfe Kanten aufweisen und beim Kauen und Schlucken ein Verletzungsrisiko bedeuten. 

Betroffen sei die 800-Gramm-Packung Iglo Rahm-Spinat ("der mit dem Blubb") mit dem Haltbarkeitsdatum 09.2019 sowie dem Code L7257AJ005. Da der Produktionsfehler laut Iglo nur in einem kurzen Zeitraum auftrat, ist auch die aufgedruckte Uhrzeit wichtig: 23.00 - 3.00. 

Die Packungen wurden in die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geliefert. Iglo erstattet deren Kaufpreis.

+++ 22. Januar: Rossmann ruft Baby-Milchnahrung zurück +++ 

Der französische Molkereikonzern Lactalis ruft in 83 Ländern unterschiedliche Baby-Milchnahrungen wegen des Verdachts auf Salmonellen zurück. Die Drogeriemarktkette Rossmann schloss sich dem Rückruf an: Die Kunden sollten "Babydream"-Milchnahrungsprodukte mit dem Hinweis "Hergestellt in der EU" nicht mehr verwenden und in eine Rossmann-Filiale zurückbringen. Der Kaufpreis werde ohne Vorlage des Bons erstattet. Milchnahrung mit dem Hinweis "Hergestellt in Deutschland" sei jedoch nicht betroffen, teilte Rossmann mit. 

Bis November 2016 habe Lactalis für die Rossmann-Marke "Babydream" Milchnahrung produziert, diese sei Mitte 2017 zuletzt verkauft worden. Seit Ende 2016 stelle ein anderes Unternehmen die "Babydream"-Milchnahrung her. Lactalis habe bestätigt, dass alle für Rossmann hergestellten Milchnahrungsprodukte einwandfrei gewesen seien.

Salmonellen-Infektionen führen zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen. In der Regel hören die Beschwerden nach wenigen Tagen auf. Bei Kleinkindern kann der Durchfall aber den Körper lebensgefährlich austrocknen.

+++ 19.Januar: Salmonellen entdeckt: Stockmeyer ruft Teewurst zurück +++

Der westfälische Fleischwarenfabrikant Stockmeyer lässt seine hauseigene Teewurst "Delikatess Teewurst" zurückrufen. In den 125-Gramm-Packungen des Produktes seien im Rahmen von amtlichen Untersuchungen Salmonellen festgestellt worden. Das teilte die Firma aus Sassenberg (Münsterland) am Donnerstagabend mit. Betroffen seien die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.02.2018 und der Chargennummer L87 HXS. Der Verkauf der Produkte erfolgte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Wer das betroffene Produkt gegessen habe und Symptome einer Salmonellenerkrankung (Durchfall, Erbrechen, Fieber, Bauchschmerzen) spüre, der solle ärztliche Hilfe aufsuchen.

+++ 18. Januar: Glassplitter in Hackfleisch – Rückruf bei Kaufland +++

Wegen möglicher Glassplitter ruft Kaufland in mehreren Bundesländern vorsorglich Hackfleisch zurück. Betroffen sei die Eigenmarke K-Purland, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) mit. Hintergrund des Rückrufs sei eine defekte Maschine gewesen. Es wurde ein Glassplitter gefunden, wie eine Sprecherin mitteilte. Es handelt sich um folgende Produkte:

  • - K-Purland Hackfleisch vom Schwein (500g, 1000g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.
  • - K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind (500g fettreduziert, 300g, 500g, 1200 g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.
  • - K-Purland Hackfleisch vom Rind (200g fettreduziert, 300g, 500g, 1000 g), betroffenes Verbrauchsdatum: 23. und 24. Januar 2018.

Kaufland nahm die betroffene Ware vorbeugend aus dem Verkauf. Sie wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz verkauft. Verbraucher können das Produkt in jedem Markt zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet.

+++ 15. Januar: Rossmann ruft "ISANA Lift Triple Augencreme" zurück +++

Die Drogeriekette Rossman ruft vorbeugend sämtliche Packungen seiner "ISANA Lift Triple Augencreme" mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 07/2020 zurück. Nach Produktionskontrollen könne man nicht ausschließen, dass die betroffene Charge den Keim Pseudomonas aeruginosa - besser als Krankenhauskeim bekannt - enthält. Bei geschädigter Haut, offenen Wunden oder einer Anwendung im statt am Auge könne es einer infektion kommen, heißt es als Begründung. Man rate dazu, dass Produkt "nicht mehr zu verwenden".

Kunden können die Augencreme in allen Filialen des Unternehmens abgeben, der Kaufpreis wird erstattet.

+++ 12. Januar 2018: Metallabrieb in vier Produkten: "XOX Gebäck" ruft Knabbergebäck zurück

Eine Tüte der Firma XOX-Gebäck

Die Firma "XOX Gebäck" stellt Knabbergebäck her. Einige der Produkte wurden wegen Verunreinigungen zurückgerufen.

Das Unternehmen "XOX Gebäck" hat mehrere Artikel aus ihrem Snack-Sortiment wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen. Insgesamt seien in vier Produkten Spuren von Metallabrieb festgestellt worden, teilte die Firma aus Hameln in Niedersachsen mit. Aufgrund des Metallabriebs werde vom Verzehr des Produktes abgeraten. Bei den Produkten handele es sich um:

  • "XOX Pommes Snack Ketchup 125g", MHD: 10.10.2018
  • "XOX Pommes Snack Schranke 125g", MHD: 11.10.2018/12.10.2018
  • "Bravo Snack Mix 100g", MHD: 16.08.2018/17.08.2018 
  • "Bravo Pommes Snack Ketchup 100g", MHD 17.08.2018/18.08.2018.

Die betroffenen Artikel seien bundesweit aus den Supermarktregalen genommen worden. "Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Verbrauchern für entstandene Unannehmlichkeiten", hieß es weiter. Das Gebäck könne gegen Erstattung des Kaufpreises am Kauf-Ort zurückgegeben werden.

+++ 9. Januar 2018: Chlorreiniger im Glas: dm ruft Babybrei zurück +++

dm babylove apfel himbeere

Diese Gläschen können unter Umständen betroffen sein

Die Drogeriemarktkette dm ruft derzeit eine bestimmte Sorte Babynahrung zurück. Betroffen ist das Produkt "Früchte Erdbeere und Himbeere in Apfel nach dem 4. Monat" der Marke "Babylove" wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Grund für den Rückruf: Bei eigenen Kontrollen des Unternehmens waren in Gläschen Rückstände eines chlorhaltigen Reinigungsmittels entdeckt worden. Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass weitere Gläschen belastet sind, erfolge der Rückruf nun vorsorglich. Der Stoff könnte bei Menschen zur Folge haben, dass die Sauerstoffaufnahme des Blutes eingeschränkt und die Jodaufnahme gehemmt wird. Betroffen sind 190-Gramm-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 5. Juli 2019. Kunden, die das Produkt gekauft hätten, können die Gläser in den Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet.

+++ 5. Januar 2018: Computerhersteller "HP" ruft Notebook-Akkus wegen Brandgefahr zurück

Die Technikfirma "HP" lässt Akkus von einigen ihrer Notebook-Modelle zurückrufen. Grund hierfür ist die Brandgefahr, die durch Überhitzung der Akkus entstehe und somit die Kunden gefährden könne, so das Unternehmen.

Die von der Aktion betroffenen Batterien wurden etwa in den Modellen ProBook, Envy, Pavilion und ZBook fest verbaut, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden.

Einen Wechsel und einen Ersatzakku bietet HP kostenlos an. Nutzer sollten deshalb unbedingt prüfen, ob ihre Geräte betroffen sind und den Akku in den Sicherheitsmodus versetzen. 


rös/mod/sve/dm/fri/jek / DPA