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Siemens-Konzern Kaeser gibt Medizintechnik Bestandsgarantie


Vorläufige Bestandsgarantie für den Geschäftsbereich Medizintechnik bei Siemens: Vorstandschef Joe Kaeser erteilt Spekulationen über Ausgliederung, Verkauf oder Börsengang der Sparte eine Absage.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat dem Geschäftsbereich Medizintechnik eine Bestandsgarantie geben. "Die Medizintechnik ist und bleibt auf absehbare Zeit ein wichtiger Bestandteil von Siemens", sagte Kaeser der "Süddeutschen Zeitung". Seit einiger Zeit wird über eine Ausgliederung, über einen Verkauf oder einen Börsengang der Sparte spekuliert. Dem erteilte Kaeser der Zeitung zufolge eine Absage.

Gleichzeitig machte er die IG Metall für die jüngsten Diskussionen verantwortlich: "Das hat mehr mit fortgesetztem Populismus Einzelner bei der IG Metall als mit wirklichen Fakten zu tun", sagte Kaeser der Süddeutschen Zeitung.

Der Konzern halte sich strikt an die im Mai verkündete Strategie, die Medizintechnik als eigenständiges Unternehmen im Unternehmen zu führen, sagte Kaeser der Zeitung. Diese Entscheidung sei zuvor im Aufsichtsrat einvernehmlich und einstimmig, auch von den Arbeitnehmervertretern, verabschiedet worden. Der Bereich müsse flexibler werden, weil sich der Markt verändere.

Bei den Mitarbeitern gibt es die Befürchtung, Kaeser könnte das Geschäft mit 52.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 12,5 Milliarden Euro eines Tages an die Börse bringen.

mka/Reuters Reuters

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