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Tarife: Annäherung bei Verhandlungen über VW-Arbeitsmodell

In der dritten Verhandlungsrunde über das Modell »5.000 mal 5.000« kam es zu einer Annäherung. Gewerkschaft hofft auf Einigung vor der Sommerpause.

Volkswagen und die IG Metall haben sich bei den Tarifverhandlungen über das Modell »5000 mal 5000« angenähert. In der dritten Gesprächsrunde bei Wolfsburg hat das Unternehmen die Horrorzahl von 48 Stunden Arbeitszeit pro Woche von Tisch genommen, so der IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine. Die IG Metall hat dafür ihrerseits zugestanden, dass ein Teil der Qualifizierungszeit der bei dem Modell Beschäftigten nicht als Arbeitszeit gelten soll.

Nach Angaben von Meine wurde am Montag in der vierstündigen Gesprächsrunde noch kein Durchbruch erzielt, da man in zentralen Punkten noch weit auseinander liegt. Es hätte aber Schritte aufeinander zu gegeben. Meine ist optimistisch, dass man sich noch vor der Sommerpause einigen kann.

Die Verhandlungen über dass Modell sollen nach Angaben von Meine am 18. Juni fortgesetzt werden. Durch das Modell sollen in Wolfsburg 3.500 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, auf die vorrangig Arbeitslose eingestellt werden sollen. Weitere 1.500 zusätzliche Jobs sind am VW-Standort Hannover ins Auge gefasst. Die am Ende 5.000 zusätzlichen VW-Beschäftigten sollen ein einheitliches Bruttoentgelt von 5.000 Mark erhalten.