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Post-Brexit-Handelspakt Viele Unternehmen sind nicht gut auf den Brexit vorbereitet

Ein Containerschiff im Hafen von Southampton
Ein Containerschiff im Hafen von Southampton, einem bedeutenden Knotenpunkt im Handel mit der EU
© Tim Ireland / DPA
Der Brexit ist ab dem 1. Januar 2021 endgültig vollzogen - mit einer Einigung über einen Handelspakt. Trotz der langen Übergangsphase sehen sich viele Unternehmen in Großbritannien und in der EU nicht gut vorbereitet auf die neue Situation.

Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov unter Unternehmententscheidern, fühlen sich viele Unternehmen in Europa nicht gut auf den Brexit vorbereitet. Die Mehrheit der britischen Unternehmen (58 Prozent) hat zwar angegeben gut vorbereitet zu sein, demgegenüber stehen allerdings auch 31 Prozent, die das Gegenteil von sich annehmen.

Scharfe Kritik an Boris Johnson

Der Brexit-Ausschuss des britischen Parlaments hat deswegen scharfe Kritik an Premierminister Boris Johnson geübt. Entscheidungen seien "zu spät" getroffen worden, die Kommunikation mit Unternehmen sei "bestenfalls lückenhaft", hieß es in einem Bericht des parteiübergreifenden Gremiums. Das hat seine Gründe auch darin, dass sich die Verhandlungen fast bis zum Ende der Übergangsphase hinzogen. So bleibt vielen Unternehmen nicht genug Zeit, sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen.

Post-Brexit-Handelspakt: Viele Unternehmen sind nicht gut auf den Brexit vorbereitet

Spanische Unternehmensentscheider sehen sich  - wie auf der Insel - mehrheitlich gut gewappnet. In Italien, Deutschland und Frankreich ist die Sorge vor dem Ausstieg der Briten hingegen größer. Etwa 22 bis 25 Prozent der Befragten halten sich nur für schlecht vorbereitet auf den finalen Brexit.

tis / Statista

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