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Frankreich Schon 2024: Paris testet Flugtaxis für die Olympischen Spiele

Auch Flugdrohnen des deutschen Unternehmens "Volocopter" werden derzeit in Paris getestet
Auch Flugdrohnen des deutschen Unternehmens "Volocopter" werden derzeit in Paris getestet
© DPA
Die französische Hauptstadt Paris möchte im Zuge der Olympischen Spiele 2024 Flugtaxis zwischen den Stadien einsetzen. Erste Pilotversuche sind dazu schon im Gange. 

Haben wir früher leichtfertig gesagt, dass wir uns beim Telefonieren sicher irgendwann einmal sehen können, gehören Video-Calls heute zum Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger. Und auch eine weitere utopische Vorstellung könnte schon bald zur Realität werden: Die französische Hauptstadt Paris testet derzeit Flugtaxis, die schon bei den Olympischen Spielen im Jahr 2024 eigesetzt werden können. Was in den 60er-Jahren mit den "Jetsons" also eine wahnwitzige Zukunftsvorstellung war, könnte bald Normalität werden. 

Pilotversuche sind bereits im Gange

Paris hat mehreren Medienberichte zufolge ein "beispielloses" Programm zur Einführung fliegender Passagierdrohnen während der Olympischen Sommerspiele 2024 angekündigt. Die Drohnen sollen dann Sportfans schnell von einem Olympiastadion ins nächste bringen. Pilotversuche seien dazu schon im Gange.

Laut "New York Post" hoffe die Stadt, zwei Flugrouten für die Flugtaxen einrichten zu können, damit der dicht besiedelte Verkehr in der ohnehin überfüllten Stadt entlastet wird. Zu den Olympischen Spielen würden in etwa sechs Millionen Gäste erwartet.

Mehrere Landeplätze in der Stadt

Rund 30 Luftfahrtunternehmen aus ganz Europa konnten bereits für die Durchführung von Testflügen auf dem Flugplatz Pontoise in Cormeilles-en-Vexin bei Paris gewonnen werden – darunter Volocopter aus Bruchsal, Airbus, Vertical Aerospace und Ascendance, Lilium und Joby Aviation. "Unser Flugplatz in Pontoise bringt ein einzigartiges Ökosystem rund um die neue Luftmobilität zusammen, und die Versuchsplattform, die wir heute starten, ist beispiellos in Europa", so der der CEO von Aéroports de Paris, dem börsennotierten Flughafenbetreiber, in einer Erklärung. 

Die RATP, der staatliche Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs in Paris, und Aéroports de Paris haben vorläufig Flugrouten zwischen dem Hubschrauberlandeplatz Paris-Issy-les-Moulineaux und dem Flugplatz Saint-Cyr sowie zwischen den Flughäfen Charles de Gaulle und Le Bourget festgelegt. Ein weiterer Landeplatz im Umland von Paris soll noch bestimmt werden.

Nur für den Flugverkehr

Die für die Olympischen Spiele entwickelten Flugdrohnen sind nur für den Flugverkehrt bestimmt. Es gibt allerdings Unternehmen, die an Gefährten arbeiten, die sich sowohl auf der Straße, als auch in der Luft fortbewegen können. Das in der Slowakei entwickelte "Klein Vision AirCar" soll sich in nur drei Minuten von einem Fahrzeug in ein Flugzeug verwandeln können. Es absolvierte im vergangenen Sommer einen seiner längsten Testflüge zwischen den slowakischen Flughäfen Nitra und Bratislava.

Quelle: "New York Post"

yak

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