HOME

Doppelmoral im Supermarkt: Die bittere Wahrheit über Plastikverpackungen

Aus Gründen der Nachhaltigkeit verbannen immer mehr Supermärkte Plastiktüten aus ihrem Sortiment. Nun macht ein Twitter-Foto die irrsinnige Doppelmoral bei Plastikverpackungen deutlich.

Ein Twitter-Foto zeigt in Plastik verpackte Lebensmittel in einem Supermarkt

Keine Plastiktüten an der Kasse, aber das komplette Gemüse in Plastik verpackt

Dass sein kurzer Post über Plastikverpackungen im Supermarkt dermaßen durch die Decke geht, hat sich Twitter-User "Schlicki" wohl kaum ausmalen können. Zu seinem Foto, das er wohl in einer Filiale der Supermarktkette "Kaufland" aufgenommen hat, postete er den einfachen, ironischen Satz: "Hauptsache ich bekomme keine Plastiktüte mehr an der Kasse."

Der Tweet wurde fast 1.600 Mal geteilt, erhielt über 5.000 Likes und zahlreiche Kommentare.  

Damit hat er einen empfindlichen Nerv getroffen: die Doppelmoral unseres Plastikverbrauchs. Nachhaltigkeit ist in unserer Gesellschaft ein großes Thema. Lange ist es her, dass ein Big Mac noch in Plastikpackung über den Tresen geschoben wurde. Immer mehr Unternehmen, Bürgern und Behörden wird ihre gesellschaftliche Verantwortung bewusst.

Immer mehr Supermärkte verzichten auf Plastiktüten

Ein logischer und nachvollziehbarer Schritt also, dass immer mehr Supermärkte auf Tragetaschen aus Plastik verzichten wollen. Schließlich ist Plastikmüll, der sich auf natürliche Art und Weise kaum abbauen lässt, weltweit ein immenses Problem. Andererseits ist ein Großteil der Lebensmittel in Plastik und Styropor gehüllt. Eben diesen vermeintlichen Widerspruch hat "Schlicki" mit seinem Tweet festgehalten.

Warum gerade Bio-Gemüse in Plastik verpackt wird, erfahren Sie hier.

Plastikmüll
hh