Kostenlose DTP-Lösung

10. Februar 2006, 08:16 Uhr

Drucksachen aller Art können mittlerweile problemlos am Bildschirm erstellt und dann als PDF-Datei zur Druckerei gesendet werden. Teuer war bei dieser Tätigkeit bislang nur die Anschaffung der nötigen DTP-Software. "Scribus" erledigt den Job zuverlässig zum Nulltarif.

"Scribus" ist ein äußerst intuitiv zu bedienendes DTP-Programm©

Von der Visitenkarte über die Werbebroschüre bis hin zum gesetzten Buch: Drucksachen aller Art kann inzwischen jeder Anwender direkt am Rechner setzen, wenn er nur ein wenig Ahnung vom Satzspiegel, von der Typografie und dem Bilderimport hat. Der Casus knacksus am Unternehmen DTP Marke Eigenbau ist in der Regel die Anschaffung der Software. Der Branchenprimus QuarkXPress lässt sich sein Gewicht inzwischen in Gold aufwiegen. Und auch die anderen DTP-Programme der gehobenen Luxusklasse sind nicht gerade preiswert. Selbst für den Volks-Layouter CorelDRAW müssen noch für einige hundert Euro bezahlt werden.

Profi-Lösung zum kleinen Preis

Kenner der Szene warten schon länger auf die kostenlose Profi-Lösung aus dem OpenSource-Bereich. Die ist nun da und nennt sich Scribus. Linux- und Macintosh-Anwender kennen und verwenden sie schon länger, für Windows wurde das Programm gerade zum ersten Mal aufgesetzt. Die Software stellt sogar Profis zufrieden und bietet alle wichtigen Funktionen, die beim Desktop Publishing von Bedeutung sind. Eine Vorlagenverwaltung, eine CMYK-Vorschau, der Import von Vektorzeichnungen, die professionelle Farbtrennung und die Ausgabe der fertigen Seiten als PDF-Dateien sorgen für zufriedene Anwender.

Wie leicht es sich mit der Software arbeiten lässt, zeigt sich bereits bei der Anlage einer neuen Layout-Datei. Umgehend fragt das Programm, ob Einzelseiten, Doppelseiten, 3- oder 4-fach gefaltete Seiten zum Einsatz kommen sollen. Der Anwender kann auch gleich das Seitenformat vorgeben, ein Standard-Layout für die Seitenränder wählen, Seitenzahlen aktivieren oder einen automatischen Textrahmen auf jeder Seite aufziehen lassen, der bereits beliebig viele Spalten anlegt.

"Layoutbau" per Maus

Scribus zeigt die Seite 1:1 an und erlaubt es dann, Textrahmen, Bilder, Tabellen oder grafische Formen auf der Arbeitsfläche zu platzieren. Sie lassen sich mit der Maus immer wieder neu anordnen, um auf diese Weise das Layout zu "bauen". Alle Objekte können fast beliebig manipuliert werden. So ist es kein Problem, Bilder zu drehen, sie in mehreren Ebenen übereinander anzuordnen oder sie so zu bearbeiten, dass Texte automatisch um sie herumfließen. Texte lassen sich ebenfalls umfassend formatieren. Mehrere Textrahmen können auch miteinander verknüpft werden, sodass ihre Inhalte automatisch aus dem einen Rahmen hinaus- und in den nächsten gleich wieder hineinlaufen. Interessant ist, dass das Programm sogar Blindtexte in verschiedenen Sprachen anbietet, um auf diese Weise Probe-Layouts zu erstellen.

Fertige Layouts lassen sich in der Druckvorstufenüberprüfung auf Fehler prüfen und dann vierfarbseparieren. Die fertigen PDFs schreibt das Programm mit allen Extras, so etwa mit eingebetteten Schriftarten, einer automatischen Kompression oder mit integrierten Lesezeichen. Um EPS-Dateien zu importieren oder um Postscript-Dateien zu schreiben und zu drucken, wird Ghostscript vorausgesetzt. Scribus belegt 55 Megabyte auf der Festplatte.

Download beim Hersteller: www.scribus.org.uk

"Scribus 1.3.2"
System: Windows, Linux, Mac
Autor: Scribus Team
Sprache: Deutsch
Preis: Freeware
Größe: 17 MB
Schlagwörter powered by wefind WeFind
Druckerei Nulltarif PDF-Datei Visitenkarte Windows
Digital
Ratgeber und Extras
iPhone 6: Die nächste Smartphone-Generation iPhone 6 Die nächste Smartphone-Generation
Vergleichsrechner
Finden Sie den günstigsten DSL-Tarif Finden Sie den günstigsten DSL-Tarif Unser kostenloser DSL-Vergleich zeigt Ihnen die DSL-Tarife, die am besten zu Ihnen passen. Zum Tarifvergleich
 
Noch Fragen?

Neue Fragen aus der Wissenscommunity

  von maily: Beschäftigung von Rentner

 

  von dorfdepp: Wird es in 20 Jahren noch LKW-Fahrer, Lokführer und Piloten geben?

 

  von bh_roth: Win 8.1 Energiesparen

 

  von Gast: WARUM FÜHREN MANCHE KAPSELN ZUR VERSTOPFUNG?

 

  von Gast 98746: Chiptuning Mercedes Benz E 200 T CDI Erstzulassung 06/13

 

  von BitteFreundlich: Welcher Körperteil ist am häufigsten von Osteochondrose betroffen?

 

  von Gast 98742: Altmietvertrag aus der ehemaligen DDR

 

  von Gast: Das iPhone meiner Freundin hat ne seltsame Macke. schwarzer Bildschirm. anrufe kommen rein, man...

 

  von Amos: Muß die Frage nochmal stellen: Überweisung per Online-Banking auf ein Unterkonto bei derselben...

 

  von Gast: Stern-Sudoku-Gewinnspiel

 

  von Gast: Kann man Handelsübliches Jodsalz in ein Fußsprudelbad geben wenn die Haut verletzt ist?

 

  von Gast: zerbrochene Fensterscheibe

 

  von Amos: Wenn zum Bau eines Hauses Wasser aus einem städtischen Hydranten entnommen wird: wie wird das...

 

  von Der_Denis: Kunststoff - warum so schlechtes Image

 

  von Gast 98682: Wenn ich ein Konto in der Schweiz eröffne, wie hoch ist die Mindesteinlage?

 

  von Gast 98680: Welche Programme gibt es für Zuschüsse an gemeinnützige vereine

 

  von Gast 98676: Führerschein vergleischen

 

  von Amos: Mineralwasser aus dem Schwarzwald nennt sich Black Forrest: ist das ein Gag, ein MIßgriff oder...

 

  von Gast 98669: können adoptierte ausländische erwachsene in Bayern studieren?

 

  von Gast 98667: Reisepass abgelaufen