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25. Juli 2008, 14:20 Uhr

Schlechte Fotos verbessern

Die tollste Digitalkamera nützt nicht viel, wenn sie am Ende doch nur schlechte Bilder schießt. Das kostenlose Lightbox Free tritt an, um per Knopfdruck zu verbessern, was sich noch optimieren lässt. Das Tool bearbeitet JPG-, TIF- und RAW-Bilder.

© 19th Parallel

Es kommt gar nicht auf die Größe, sprich die Megapixel an. Digitale Kameras haben oft das Problem, dass die aufgenommenen Bilder nicht besonders gut aussehen, wenn der richtige Blitz fehlt oder die falschen Einstellungen vorgenommen wurden. Dann stimmen die Farben nicht, stören rote Blitzlichtaugen die Wirkung oder es liegt ein regelrechter Grauschleier über den einzelnen Aufnahmen.

In diesem Fall bietet das Programm Lightbox Free seine digitale Hilfe an. Die Software öffnet Bilder in den Formaten JPG, TIF und RAW, um sie dann ganz simpel per Knopfdruck zu optimieren. Ganz so einfach, wie es in der Eigenwerbung klingt, ist es dann zwar am Ende doch nicht. Das finale Ergebnis und der nicht zu verachtende Kostenlos-Faktor sorgen aber dafür, dass sich der Aufwand trotzdem lohnt.

Das Tool öffnet immer nur ein einzelnes Bild zur gleichen Zeit. Eine Thumbnail-Vorschau beim Import gibt es leider nicht, sodass der Anwender schon im Vorfeld ganz genau wissen muss, welches Foto er gern bearbeiten möchte. Lightbox Free zeigt das Foto zunächst im Vollbildmodus an. Hier lohnt es sich, den Befehl "View / View Before and After Windows" zu verwenden. In diesem Modus zeigt das Programm oben das originale Foto an und darunter eine Kopie mit allen bereits durchgeführten Änderungen. Auf diese Weise lässt sich perfekt vergleichen, wie gut das Tool arbeitet.

Deutliche Veränderungen

Der Button "Auto Balance" führt eine erste schnelle Bildverbesserung durch. Umgehend hebt sich der erste Grauschatten vom Motiv und es treten die Farben stärker hervor. Ein mehrmaliges Klicken auf den Knopf sorgt dafür, dass verschiedene Weißabgleiche durchgeführt werden, was die Fotos immer noch einmal deutlich verändert.

Von hier an wird es dann komplizierter. Die erste einfache Bildoptimierung ist damit bereits abgeschlossen. Mit Schiebereglern ist es möglich, die Rot-, Grün- und Blautöne zu stärken oder zurückzunehmen. Auch die Werte für Saturation und Hue lassen sich anpassen. Das gilt auch für den Kontrast. Sehr lohnend ist der Einsatz des Schiebereglers "Smart Fill Light". Er hellt die Schatten auf und sorgt so dafür, dass dunkle Hintergründe doch noch ein wenig detaillierter erscheinen.

Viele weitere Gratis-Funktionen sind im Menü zu finden. So ist es möglich, Bilder zu beschneiden, rote Blitzlichtaugen wegzuretouchieren oder Farbbilder in Graustufen umzuwandeln. Das finale Ergebnis lässt sich dann am Ende in einer neuen Datei speichern.

Download beim Hersteller: www.lightboxeditor.com

Lightbox Free 1.01c
System ab Windows XP
Autor 19th Parallel
Sprache Englisch
Preis kostenlos
Größe 11,4 MB
Carsten Scheibe
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
AxelSpringer (26.07.2008, 15:43 Uhr)
@bauzeichner
ya du klugscheisser.. dann instelier dir mal die tolle Free-Version.. dann wolln wa mal sehen ob du all die im artikel gelobten features auch zur verfügung hast
Eisenbaer (26.07.2008, 11:59 Uhr)
Motivklingel
Es hilft alles nichts, weder die beste Technik, noch die tollste Software, wenn der Blick des Fotografierenden für das Motiv fehlt. In den Zeiten der analogen Fotografie, wenn ich sie einmal so nennen darf, sprach man von einer "Motivklingel", die es für solche unbegabten Knipser geben müsste, welche genau in dem richtigen Auslösemoment durch einen Klingelton zu der Benutzung des Auslösers animieren sollte.

Womit auch das sinnvolle Feature einer "echten" Digitalkamera genannt wurde, auf das die wenigsten User mehr Wert legen sollten: Eine geringe Auslöseverzögerung. Neben einer guten Technik und "Optik" wohlgemerkt.
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