. .
Computer - Neuigkeiten und Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
31. Januar 2005, 17:00 Uhr

Der Traum vom 100-Dollar-PC

Ein PC für 100 Dollar - das könnte auch für Menschen in armen Ländern erschwinglich sein. Glaubt MIT-Professor Nicholas Negroponte und bastelt mit dem Chip-Hersteller AMD an einem solchen Gerät. Einem "echter" PC wird's aber wohl nicht.

Der "Personal Internet Communicator" von AMD ist ein Schritt auf dem Weg zum 100-Dollar-PC© AMD

Der Gründer und Chef des renommierten Media Lab an der US-Eliteuniversität MIT (Massachusetts Institute for Technology), Nicholas Negroponte, plant zusammen mit dem Chipkonzern AMD die Massenproduktion von Billig-Laptops für die Entwicklungsländer. Er peile dabei einen Preis von 100 Dollar (77 Euro) pro Stück an, sagte Negroponte der "Financial Times Deutschland" auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Derzeit kosten die einfachsten Modelle der tragbaren Computer mindestens das Zehnfache.

"Das Modell ist entwickelt, jetzt muss ich die weiteren Partner zusammenstellen. Mit dem Marktstart rechne ich in 12 bis 18 Monaten", sagte Negroponte. Ein AMD-Sprecher bestätigte die Zusammenarbeit und bezeichnete den Plan als ein "hochinteressantes Projekt". Der US- Konzern, der bereits in der Vergangenheit mit der Idee eines Billig-Laptops geliebäugelt hatte, ist nach Intel weltweit der zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren für Computer.

AMD hat schon ein eigenes Modell fertig

AMD hat auch einen ersten eigenen Billig-PC mit nach Davos gebracht, den "Personal Internet Communicator" (PIC), der mit einem abgespeckten Windows betrieben wird. Er soll 185 US-Dollar kosten.

Kompakt und robust - und abgespeckt© AMD

Träume von der Revolution der Schulbildung

Mit seinem Billig-Computer will Negroponte die Schulbildung in den Entwicklungsländern revolutionieren. Die Geräte sollen von den Bildungsministerien in den entsprechenden Staaten gekauft und an die Schüler verteilt werden. Um den Regierungen den Kauf zu ermöglichen, habe er Kontakt mit der Weltbank aufgenommen, sagte er. "Wir werden das Gerät nicht auf dem freien Markt verkaufen. Mit unserer Zielgruppe müsste das Marktpotenzial bei rund 800 Millionen Stück liegen", betonte Negroponte. Mit dem Erziehungsminister Chinas habe er im Januar gesprochen. "Es gibt ein sehr starkes Interesse", so Negroponte.

Mit Material von DPA
 
 
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft