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15. Januar 2010, 16:52 Uhr

Bundesamt warnt vor Nutzung des Microsoft-Browsers

Nach den Angriffen auf Google ist klar, dass die Hacker Schwachstellen im Internet Explorer nutzten. Aufgrund der Sicherheitslücken gibt das Bundesamt für Sicherheit Hinweise, wie man sich vor möglichen Gefahren schützen kann.

Bundesamt für Sicherheit, BfS, Microsoft, Internet Explorer

Das Surfen mit dem Internet Explorer von Microsoft wird von Experten als unsicher eingestuft© Microsoft

Wegen einer Sicherheitslücke sollten Computernutzer nach Einschätzung von Experten den Internet Explorer von Microsoft nicht mehr benutzen. "Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten", teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik am Freitag in Bonn mit.

Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorers auf den Windows-Systemen XP, Vista und 7. Bislang gibt es noch keine Software-Aktualisierung, so dass die Experten vorerst andere Browser empfehlen. "Das BSI erwartet, dass diese Schwachstelle in kurzer Zeit für Angriffe im Internet eingesetzt wird."

Nach Analyse des BSI erschwert zwar das Ausführen des Explorers im geschützten Modus Angriffe, kann sie jedoch nicht verhindern. Dasselbe gilt für Skriptprogramme (Active Scripting. Deshalb sollten PC-Nutzer vorerst auf einen anderen Browser umsteigen. Zur Wahl stehen unter anderen die Programme Chrome, Safari oder Firefox.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 10)
 
kabelmann (16.01.2010, 15:59 Uhr)
zusatz:
ein f vergessen...mei o mei

dogfooding heißt das
kabelmann (16.01.2010, 15:59 Uhr)
@Schreibtherapie + elperiirgendwas
Heise hat das so kommentiert:
"Wie das Wall Street Journal berichtet, hatten Hacker diesmal nicht nur versucht, Google-E-Mail-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten auszuspähen und an Passwörter heranzukommen, sondern auch wichtige Quellcodes zu stehlen."

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-pokert-mit-Rueckzugsdrohung-aus-China-903819.html

Also nicht nur in gmail Konten einbrechen.

Und damit bin ich wieder bei der Frage, ob sich Google mit Dogooding auskennt...
nerventanz (16.01.2010, 10:08 Uhr)
Nichts ist sicher
außer man benutzt es nicht. Dies ist eine temporäre Warnung. Große Klappe zu haben nützt hier nicht. Jeder hat irgendwelchen Müll wie Flash oder Adobe Reader installiert. Ist euch eigentlich bewusst, dass diese Dinge viel unsicherer sind als das hier?

Ich benutze IE nicht, weil es auf Linux nicht läuft und bei MS-Windows installiere ich den Leuten Firefox, weil es mir sinnvoller erscheint, dass ein Browser nicht mit dem System verwoben ist. Das ist aber auch alles. Ich habe FIrefox, also muss ich aufpassen, dass ich bei jeder Sicherheitslücke hier auch aufpasse. Und davon gab's bei dieser Alternative mehr als genug.
eierbaer (16.01.2010, 09:34 Uhr)
Dass der Microsoft Internet Explorer als sehr unsicher gilt, weiss doch mittlerweile jedes Kind.
confused (16.01.2010, 09:01 Uhr)
@elperiquitobestial @kabelmann
@elperiquitobestial - erst denken dann schreiben, kabelmann meint damit das es google chrom gibt und wie es scheint man bei google hausintern lieber doch auf den IE setzt zumin. einzelne dort. Wo er wenn alles stimmt recht mit hat.

Und der schadcode wird über eine bestimmte internetseite auf den PC geschleust ? da muss man da erstmal drauf gehen bedingt dessen ist es mal wieder grosse bangemache und nichts anderes wie anti Microsoft werbung.

Fakt ist - wer google nutzt ist selbst schuld, und bei Microsoft - wer kann sollte auf Linux oder Mac OS umsteigen.
Fakten (15.01.2010, 23:47 Uhr)
Den euforischen Firmen die schon Windows 7 einsetzten...
...musste Microsoft schon im Januar mitteilen das es schwere Sicherheitsluecken gibt, so dass man alle Netzfunktionen abschalten muesse um "sicher" arbeiten zu koennen.

Da kann man dann auch von der Schaufel das Blatt abmontieren.

Ganz so schlimm ist es eigentlich nicht, in der Profi Version von Windows 7 gibt es Application-White-Listing, was bedeutet das nur das laufen kann was explizit in der Policy vereinbart wurde.
Ansonsten gibt es noch Zusatzprodukte wie Online-Armor - Viren Scanner haben wir seitdem nicht mehr.
elperiquitobestial (15.01.2010, 20:19 Uhr)
kabelmann
hat wohl keine Ahnung, wie die Google-Konten geknackt wurden aber wirft trotzdem mit Epic Fails um sich ;) Wenn ich z.B. die gespeicherten Passwörter des IE auslesen kann (oder ähnliches) dann kann Google da leider 1000 mal nichts dran ändern :-) Darum OpenSource-Software benutzen - wenn ich den Code verstehe weiß ich, was mein Programm macht und was ich damit tun kann und was ich lieber lassen sollte.

Das is [sic] ein Epic Fail
master_of_chaos (15.01.2010, 19:21 Uhr)
Die Rote Flut...
interressant, dass - politisch darauf bedacht es mit dem IKEA Herstellungsland nicht zu versaubeuteln- kaum das Kind beim Namen genannt wird.
schreibtherapie (15.01.2010, 18:56 Uhr)
@kabelmann
Die Hack-Angriffe waren auf Googles E-Mail-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten, die wohl den IE benutzt haben, um ihre E-Mails bei Google abzurufen...
Dafür kann Google recht wenig, wenn andere noch den IE benutzen ;)
kabelmann (15.01.2010, 18:47 Uhr)
Die Google Jungs
trauen wohl ihrem eigenen Produkt nicht ;)

Das is ein Epic Fail
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