Whatsapp wird auf Android-Geräten kostenpflichtig

20. November 2012, 14:27 Uhr

Der Messengerdienst Whatsapp ist eine der beliebtesten Apps auf Smartphones. Bislang war die SMS-Alternative für Android-Nutzer kostenlos, seit Kurzem verlangen die Macher eine Jahresgebühr.

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Der Messengerdienst Whatsapp war auf Android-Geräten bislang kostenlos, nun ist eine geringe Jahresgebühr fällig.©

Auf mehr als 100 Millionen Android-Geräten ist die grüne Software mit dem weißen Telefon bereits installiert, auch in Apples App-Store erfreut sich der Messengerdienst Whatsapp großer Beliebtheit. Mit dem Tool können nicht nur kostenlos Nachrichten, sondern auch Bilder, Songs und Videos verschickt werden. Im August knackte der werbefreie Dienst die Marke von zehn Milliarden verschickten Nachrichten an nur einem Tag. Der Dienst funktioniert zudem auch auf Blackberrys und Geräten mit Windows Phone und Nokia-Betriebssystemen.

In Googles Online-Store Play war die Software bislang immer kostenlos zu haben, Apple-Nutzer müssen beim Download einmalig 0,89 Euro zahlen. Doch ab sofort müssen auch Android-Nutzer in die Tasche greifen: Mehrere User berichten via Twitter, dass ihre kostenlose Testphase ausgelaufen sei und der Dienst nur gegen eine Zahlung von 0,99 US-Dollar (umgerechnet 78 Cent) reaktiviert werden konnte.

99 Cent pro Jahr

Dieser Schritt kommt für viele Nutzer überraschend, tatsächlich haben die Macher der App das Bezahlmodell bereits vor Monaten angekündigt. So heißt es in den FAQs auf der Homepage: "Für alle anderen Telefone (Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia) ist WhatsApp für ein Jahr kostenlos. Nach diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, das Abo um ein weiteres Jahr für 0,99 US-Dollar zu verlängern." Bislang wurde die Kostenlosphase lediglich aus Kulanz automatisch verlängert, schreibt der Blog Mobiflip.

In einem Blogbeitrag vom 18. Juni bestätigten die Macher, dass der Dienst auch in Zukunft werbefrei bleiben werde. Die Zahlung der geringen Jahrespauschale von knapp einem Dollar dürfte somit vor allem die gestiegenen Serverkosten decken.

Erst vor wenigen Wochen warnten Experten vor einer eklatanten Sicherheitslücke in Whatsapp.

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