Zur mobilen Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere Darstellung
auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
Startseite

Jede vierte 15-Jährige will abnehmen

Zigaretten, Bier und Wein sind unter Jugendlichen weniger gefragt als noch vor einigen Jahren – das geht aus einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Sorgen bereitet den Experten dagegen das Essverhalten von Minderjährigen.

  Mädchen neigen dazu, sich Sorgen über ihr Gewicht zu machen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Mädchen neigen dazu, sich Sorgen über ihr Gewicht zu machen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Alkohol und Zigaretten werden bei Jugendlichen zunehmend unbeliebter: Der Konsum von Alkohol und Tabak ist unter 11- bis 15-Jährigen in Europa und Nordamerika deutlich zurückgegangen, meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Vor allem Mädchen greifen seltener zu den Suchtmitteln. Während im Jahr 2010 noch 22 Prozent aller 15-jährigen Mädchen angaben, im Alter von 13 Jahren erstmals geraucht zu haben, waren es 2014 nur noch 13 Prozent. Bei den Jungen sank die Zahl von 26 auf 22 Prozent.

Fast jedes zweite befragte Mädchen fühlt sich zu dick

Die Selbstzweifel, die junge Frauen gegenüber ihrem Körper haben, bereiten den Experten dagegen Sorgen: Beinahe jedes zweite befragte Mädchen gab an, es fühle sich zu dick – jede vierte 15-Jährige will entweder durch Diät oder Sport abnehmen. Tatsächlich leidet jedoch weniger als jedes fünfte Mädchen nach WHO-Kriterien unter Übergewicht, bei den Jungen ist es jeder vierte. "Mädchen tendieren dazu zu glauben, sie seien dick", schlussfolgert die WHO. Diese Selbstzweifel würden mit zunehmendem Alter häufiger auftreten.

Kritisch sieht die WHO auch das Ess- und Sportverhalten der Jugendlichen: Im Schnitt essen nur 29 Prozent aller Jungen im Alter von 15 Jahren täglich Obst. Bei den gleichaltrigen Mädchen sind es 37 Prozent. Der Großteil der Jugendlichen sind zudem Sportmuffel: Über 80 Prozent würden sich nicht ausreichend bewegen, so die WHO.

Die WHO untersuchte für die Studie Daten von rund 220.000 Jugendlichen in 42 Ländern, darunter England, Rumänien und Frankreich. Deutschland lag bei vielen Punkten im Mittelfeld.

ikr/DPA
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools