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Die Sprache der Haut

Schorf, Schuppen & Co.

Haben Sie eine Hautveränderung und gehen aber erst spät zum Arzt, hat dieser es nicht mehr so leicht. Denn jetzt sieht er nicht mehr den akuten Zustand, sondern nur noch die sogenannten sekundären Hautveränderungen. Dazu zählen zum Beispiel Krusten, Schuppen, Risse oder auch Geschwüre. Manche dieser Erscheinungen verursachen keine Beschwerden, andere jucken, brennen oder tun richtig weh.

Schuppen: Schuppen sind abgestorbene Zellen, die entstehen, wenn unsere Haut sich erneuert. Sie können Sie normalerweise leicht von Ihrer Haut lösen. In den meisten Fällen sind Schuppen harmlos und verschwinden von allein wieder. Wenn sie jedoch stark jucken, Krusten bilden oder Ihre Haut auch entzündet ist, sollten Sie lieber eine Hautärztin um Rat fragen - es könnte zum Beispiel eine Schuppenflechte sein.

Kruste: Eine Kruste, auch Schorf genannt, ist ganz allgemein eine trockene, hart gewordene und oft raue Oberfläche, die etwas Weicheres überzieht. Auf der Hautoberfläche können sich zum Beispiel Krusten aus Eiter oder Blut bilden. Auch wenn die Versuchung groß ist: Lassen Sie den Schorf in Ruhe, pulen, kratzen oder knibbeln Sie nicht daran herum!

Risse: Risse entstehen meist dort, wo die Haut stark verhornt ist - etwa an den Fersen oder Fußballen. Diese Risse reichen oft bis in die tieferen Hautschichten.

Geschwüre: Ein Geschwür bildet sich, wenn das Gewebe der Haut bis in tiefere Schichten zerstört wird. Wenn es abheilt, hinterlässt es leider fast immer eine Narbe.

Sabine Rössing
Seite 1: Die Sprache der Haut
Seite 2: Schorf, Schuppen & Co.
 
 
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