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Seine Kälber und Haie in Formaldehyd kürten ihn in den 90er Jahren zum Popstar der Kunstszene. Nun stellt Damien Hirst mit seinem amerikanischen Kollegen Michael Joo in Berlin aus. Doch die Kunst des 44-Jährigen, die einst als provokant und radikal galt, ist müde geworden.
Beim britischen Auktionshaus Sotheby's hat die Verkaufs-Ausstellung zur weltweit ersten Auktion neuer Werke eines lebenden Künstlers begonnen. 223 Posten will Damian Hirst ab Mitte September versteigern lassen, darunter auch sein goldenes Kalb in Formaldehyd, dessen Wert auf bis zu 15,2 Millionen Euro geschätzt wird.
Er wolle die Größen seiner Zeit kennenlernen, hat stern-Fotograf Volker Hinz einmal gesagt. Von Muhammad Ali bis Lady Gaga hatte er alle vor der Linse - auf der Suche nach dem Wesentlichen.
Ob ein in Formaldehyd eingelegter Hai oder ein diamantenbesetzter Totenschädel: Die Werke des britischen Künstlers Damien Hirst gehören zu den teuersten und umstrittensten auf dem Kunstmarkt. Jetzt gibt es eine erste Retrospektive des Provokateurs in London zu sehen.
Berlin, die Hauptstadt der Galerien und Museen, schickt sich an, auch Hauptstadt der privaten Kunsträume zu werden. Filzpantoffelbewehrt und eisschlürfend kann man oft wahre Raritäten entdecken - denn "alle Sammler sind Triebtäter"!
Die Ausstellung "Pop Life" in der Hamburger Kunsthalle zeigt, wie sich Gegenwartskünstler mit der Vermarktung von Kunst arrangiert haben. Zu sehen sind Werke begnadeter Medienmanipulateure - von Andy Warhol über Damien Hirst bis hin zu Jeff Koons.
Einmal der Star in einem Film von Karl Lagerfeld sein - dieser Traum geht für zwei zahlungskräftige Fans in Erfüllung: Bei der Gala der amerikanischen Aids-Hilfe amfAR im Hôtel du Cap-Eden-Roc in der Nähe von Cannes brachte Lagerfelds Angebot 850 000 Euro Spenden ein.
Es war ein Kampf. Trotz schlechter Voraussetzungen ist er gewonnen - neben den Münchner Pinakotheken schillert ein neues Juwel: das Museum Brandhorst, ein wahres Farbwunder mit seiner Fassade aus 36.000 bunten Keramikstäben. Sammler Udo Brandhorst spricht von einer einmaligen Konstruktion - nicht nur des Bauwerks.
Es gilt als Revolution in der Branche: Erstmals verkauft ein Künstler einen Großteil seines Werkes nicht über eine Galerie, sondern lässt sie versteigern. Damien Hirsts Strategie scheint aufzugehen: Gleich am ersten Tag brachten seine Werke rekordverdächtige 90 Millionen Euro ein - damit übertrifft Hirst sogar Pablo Picasso.
Beim britischen Auktionshaus Sotheby's hat die Verkaufs-Ausstellung zur weltweit ersten Auktion neuer Werke eines lebenden Künstlers begonnen. 223 Posten will Damian Hirst am Mitte September versteigern lassen, - darunter auch sein goldenes Kalb in Formaldehyd, dessen Wert auf bis zu 15,2 Millionen Euro geschätzt wird.
Immer mehr Kunstsammler zieht es nach Berlin. In erlesenen Räumen zeigen sie ihre persönlichen Schätze. Neuester Zugang: der Werber Christian Boros, der 500 Werke von angesagten Künstlern wie Jonathan Meese oder Damien Hirst besitzt. Für sein Privatmuseum hat er sich einen Nazi-Bunker umbauen lassen.
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Damien Hirst ist ein britischer Künstler und Kurator einzelner Ausstellungen. Hirst war Gründungsmitglied der Londoner Künstlerbewegung Young British Artists im Jahr 1988 und organisierte im selben Jahr die Ausstellung Freeze im Londoner Hafenviertel. Er wurde vor allem durch provozierende Plastiken bekannt, die sich mit den Themen Leben, Krankheit und Tod befassen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören mehrere in Formaldehyd eingelegte Tierkörper sowie ein mit Diamanten besetzter menschliche...