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Ausstellung "Pop Life": Die begnadeten Manipulierer

Die Ausstellung "Pop Life" in der Hamburger Kunsthalle zeigt, wie sich Gegenwartskünstler mit der Vermarktung von Kunst arrangiert haben. Zu sehen sind Werke begnadeter Medienmanipulateure - von Andy Warhol über Damien Hirst bis hin zu Jeff Koons.

Von Hans Pietsch

Für Andy Warhol waren "gute Geschäfte die beste Kunst", und er hielt sich daran. Doch wie haben Künstler nachfolgender Generationen auf das Diktum des Schutzhei­ligen des Pop reagiert? Anstatt die Medienkultur zu kommentieren, so die Schau, die nach ihrer ersten Station in London jetzt in der Hamburger Kunsthalle zu sehen ist (Katalog: DuMont Buchverlag, 26,95 Euro), haben sie sich völlig mit ihr identifiziert, haben sich deren Macht zunutze gemacht und mithilfe des Personenkults ein Publikum außerhalb der Kunst­szene erobert.

Die Organisatoren der Schau haben einige berühmte Künstlerräume der letzten zwei Jahrzehnte nachgebaut: Keith Harings 1986 in New Yorks Lafayette Street eingerichteten "Pop Shop", in dem der zum Star aufgestiegene Graffitimaler mit seinen Strichmännchen bedruckte T-Shirts, Spielzeuge und Anstecker verkaufte; einen Raum aus Martin Kippenbergers selbst kuratierter Schau im Pariser Centre Pompidou von 1993, mit ihm selbst als Hauptthema, und der von Daniel Richter gemalten Version der Berliner "Paris Bar" als Mittelpunkt; ein paar Vitrinen aus Tracey Emins und Sarah Lucas’ kurzlebigem Ramschladen im Londoner East End, in dem sie Selbstgefertigtes wie mit einem Foto von Damien Hirst beklebte Aschenbecher verscherbelten.

Laute, bunte, oberflächliche Welt

Von Hirst selbst, dem erfolgreichsten Künstler der letzten zehn Jahre, zeigt die Schau Teile seiner gewinnbringenden Auktion 2008 bei Sotheby’s, "Beautiful Inside My Head Forever", bei der er als direkter Einlieferer das Galeriensystem austrickste und mehr als 100 Millionen Pfund einnahm. Wie aber passt Richard Prince' "Spiritual America" (1983) mit seiner stillen, uneitlen Ernsthaftigkeit in die laute, bunte, oberflächliche Welt von "Pop Life" - das goldgerahmte Foto eines Aktfotos der zehnjährigen Brooke Shields. Kinderpornografie? Londoner Sittenwächter meinten Ja und hängten die Arbeit ab. In Hamburg wird sie erst gar nicht gezeigt.

Jeff Koons darf in dem Reigen der begnadeten Medienmanipulierer natürlich nicht fehlen. Zum ersten Mal seit Jahren wurden Arbeiten seiner Serie "Made in Heaven" von 1989 zusammengetragen, bei der er sich und seine damalige Frau, den italienischen Pornostar Cicciolina, beim Geschlechtsakt abbildet. Für die Kuratoren ist klar: Ihm und seinen Mitstreitern geht es nicht ums Geldmachen, sondern um hehre Kunst.

Mit Warhol und seiner in seinen letzten Lebensjahren immer stärker werdenden Obsession für das eigene Konterfei beginnt die Schau. Mit einem Wandbild der in den letzten Jahren international vielleicht erfolgreichsten Kunstmarke, Takashi Murakami, endet sie: Die mythische Prinzessin Akihabara läuft durch den Stadtteil in Tokio, in dem die Manga-Comics entstehen. In einem Faltblatt stellt der japanische Superkünstler lakonisch fest: "Je mehr wir studieren, desto schwieriger wird die Beantwortung der Frage, was Kunst ist."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(