HOME

Ein ziemlich geiler Sommer

Seit ein paar Tagen laufen die Dreharbeiten für "Tschick", der Verfilmung des Bestsellers von Wolfgang Herrndorf. Wir zeigen exklusiv die ersten Fotos vom Set in Sachsen.

Tschick Szene

Unterwegs im alten Lada: Die Helden von "Tschick" heißen Maik (Tristan Göbel, l.) und Andrej (Anand Batbileg)

Wenn ein Buch mehr als zwei Millionen Mal verkauft wird, ist es nur eine Frage der Zeit, wann ein Film dazukommt. Maik und , zwei 14-jährige Jungs aus Berlin, gehen mit einem geklauten Lada auf Reisen durch die ostdeutsche Provinz. Der eine wohlstandsverwahrlost, der andere aus dem Plattenbau. Sie begegnen einem senilen Kriegsveteranen, einem Schrottplatz-Mädchen und einem Schweinelaster. Große Fahrt, große Freundschaft, ein Riesenerfolg. 

Tschick

Ein Dreh im Maisfeld: Fatih Akin und sein Kamera-Team in Sachsen

Ursprünglich sollte der Regisseur David Wnendt ("Feuchtgebiete") den Jugendroman fürs Kino adaptieren, konnte das Projekt aber dann nicht mehr weiterführen. Zum Glück sprang Fatih Akin, schon länger ein großer Fan des Buchs, zwei Monate vor Drehbeginn ein. Herrndorfs Witwe war am 2. September zum Drehstart in einem Maisfeld selbst am Set und wünschte viel Erfolg. Stationen sind in den kommenden Wochen neben Sachsen noch Sachsen-Anhalt und Thüringen, ab Oktober geht es dann weiter in Berlin und Brandenburg. Der Kinostart soll im September 2016 sein.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools