Er ist der Überraschungssieger im Dschungelcamp: Im stern.de-Interview spricht Joey Heindle über sein Männerbild, die Gründe für seinen Triumph - und den verpatzten Heiratsantrag. Von Carsten Heidböhmer
Niemals. Ich hätte nie gedacht, dass ich soweit komme. Ich dachte, zehnter, zwölfter wird's schon werden. Aber dass ich das Ding gewinne, das lag bei mir nicht mal in den Sternen. Hammer.
Weil ich so gewesen bin wie ich bin und auch so viele Sprüche rausgehauen habe.
Ich werd auf jeden Fall richtig viel tun. Ich werde Filme machen, mich der Schauspielerei widmen. In zwei Wochen kommt mein Album raus, "Jeder Tag zählt", das werde ich promoten.
Ich wollte ihr auch einen Heiratsantrag machen. Aber dann habe ich gemerkt: Huch, der Joey hat ja gar keine Ringe dabei. Fortsetzung folgt.
Ich glaub', sie wird aus allen Wolken fliegen. Ich hoffe, sie wird mir das Ja-Wort geben. Das wird sie auf jeden Fall machen, mein Engel.
Es war fast ein Witz. Ich dachte, das wird in einem Studio in Australien gedreht. Dass es komplett im Dschungel ist, hat mich von allen Socken gehauen.
Ich wollte an meine Grenzen gehen und den Leuten zeigen, die mich bei "DSDS" als Heulsuse gesehen haben, dass ich ein Kämpfer bin. Ein Kämpfer mit Gefühl.
Ich glaube, es ist sehr wichtig im Leben, dass ein Mann Gefühle zeigt. Wenn er das nicht macht, dann ist er kein Mann. Denn ein richtiger Mann zeigt Gefühle. Ich bin keiner, der auf den Knopf drückt und seine Gefühle rausholt, sondern die kommen einfach.
Der Liebeskummer meiner Freundin gegenüber. Das war der absolute Horror. Ich hatte solche Filmrisse und solche Stories in meinem Schädel. Das hat mich total fertig gemacht. Aber ihr Brief hat mich wieder motiviert.
Klar habe ich mich genervt gefühlt. Aber ich bin ein Mensch, der nicht streitet, der immer happy ist.
Ich hab von Anfang an gesagt, ich spiel keine Rolle, das fällt eh auf. Ich bleib einfach so wie ich bin. Und Punkt.
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